Zürich wird zur Software-Welthauptstadt

25. Mai 2012, 12:13
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Koryphäen der Software-Entwicklung versammeln sich ab 2. Juni in Zürich zur Internationalen Konferenz über Software-Engineering.

Koryphäen der Software-Entwicklung versammeln sich ab 2. Juni in Zürich zur Internationalen Konferenz über Software-Engineering.
Zürich wird ab 2. Juni zur Welthauptstadt der Software-Entwicklung. Dann beginnt nämlich die Vorkonferenz zur 34. Ausgabe der ICSE, der "International Conference on Software Engineering". Die Konferenz findet jährlich an einem anderen Ort der Welt statt - letztes Jahr in Hawaii. In den ersten vier Tage der Zürcher Ausgabe gibt es Workshops und Nebenveranstaltungen, so etwa die Vernissage einer Festschritt vom Politecnico di Milano.
Das Hauptprogramm wird dann am 6. Juni von Konferenz-Vorsitzenden Martin Glinz von der Uni Zürich eröffnet. In der ersten Keynote spricht die bekannte Soziologin Saskia Sassen von der Columbia University zum Thema "Digital Formations of the Powerful and the Powerless".
Am Mittwochabend dann gibt es ein interessantes Podiumsgespräch zum Thema "Software for a Sustainable City: The eZurich Initiative". Professsor Bernstein von der Uni Zürich moderiert das Gespräch mit Thomas Flatt (Abraxas und SwissICT), Andrej Vckovski (Netcetera und Simsa) und David Nüschler (Adobe, ehemals Day).
Alles was man schon immer über Software-Entwicklung wissen wollte
Das Programm vom Donnerstag, 7. Juni wird mit einer Keynote von Frank-Dieter Clesle (SAP) über ein ähnliches Thema, nämlich der Förderung von Nachhaltigkeit mit Software aus der Perspektive der Industrie starten.
Dazu gibt es eine ungeheuere Menge von Sessions über Software-Entwicklung. Bei vielen Vorträgen geht es um die Verbesserung der Qualität der Software-Entwicklung. Hier einige willkürlich herausgepickte Beispiele: "A Self-Healing Technique for Java Applications", "Amplifying Tests to Validate Exeption Handling", "Automated Analysis of CSS Rules to Support Style Maintenance" und "WhoseFault: Automatic Developer-to-Fault Assignment
through Fault Localization".
Am Donnerstag-Nachmittag werden in einer "Award Session" drei Preise verliehen, nämlich die "Distinguished Paper Award", die ACM SIGSOFT Awards und der Preis für das "Most Influental Paper 2012". Ab 19.15 steigt dann im Kongresshaus das Konferenz-Bankett.
Das Vorprogramm findet in der Uni Zürich am Irchel Campus statt, während die Hauptkonferenz vom 6. bis 8. Juni im Kongresshaus über die Bühne geht.
Schon alleine das Studium des Programms der ISCE 2012 macht Spass, denn es zeigt einem, mit welchen Fragen sich Software-ForscherInnen in der ganzen Welt heute beschäftigen. (Christoph Hugenschmidt)

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