Zug lanciert zentrales Smart-City-Instrument

11. Juni 2020, 10:25
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eZug soll eine umfassende Plattform für digitale Services der Stadt sein.

Die Einwohner der Stadt Zug können ab September die Dienstleistungen der Behörden auf ihren mobilen Geräten nutzen. Dann soll die Plattform eZug und die gleichnamige App zur Verfügung stehen, wie aus einer Präsentation der Stadt hervorgeht.
Vorerst werden Services der Einwohnerkontrolle und des Betreibungsamtes angeboten. Zudem soll ein Portal aufgeschaltet werden, in dem Eltern die Schulbelange ihrer Kinder managen und mit der Schule kommunizieren können. Das Angebot wird danach sukzessive ausgebaut werden, in der Präsentation werden etwa die Parkplatz-Bewirtschaftung und elektronische Partizipationsmöglichkeiten genannt.
"Kostenpflichtige Angebote können direkt in der eZug-App bezahlt werden. Dokumente wie beispielsweise ein Betreibungsauszug, eine Wohnsitzbestätigung oder ein Heimatschein werden digital signiert und verschlüsselt direkt in der App zugestellt, sodass sie nur für den Adressaten einsehbar sind", zitiert die 'Luzerner Zeitung' den Zuger Stadtrat André Wicki. 
In der App eZug sollen auch die Anwendungen der kantonalen Lösung ZugLogin zur Verfügung stehen. Die beiden Lösungen werden gekoppelt, wie es in der Präsentation heisst, so dass eZug die bereits genutzte sichere elektronische Identität übernehmen könne.
Die Plattform soll ein zentrales Instrument bei der Umsetzung der Zuger Smart-City-Strategie werden. Sie ermögliche der Stadt die digitale Interaktion mit der Bevölkerung, so Wicki.

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