Zuger Berater Allaxa setzt auf "Smart-Sourcing"

29. November 2019, 13:38
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Um dem Mangel an Fachkräften zu begegnen, haben die in Zug ansässigen Beratungs- und Projektleitungsspezialisten mit ihrer soeben erst gegründeten Tochter Allaxa Smart eine Gesellschaft in Lissabon aufgebaut.

Um dem Mangel an Fachkräften zu begegnen, haben die in Zug ansässigen Beratungs- und Projektleitungsspezialisten mit ihrer soeben erst gegründeten Tochter Allaxa Smart eine Gesellschaft in Lissabon aufgebaut. Der neue Standort nutze ein als "Smart-Sourcing" bezeichnetes Service-Modell, das man aufgrund bisheriger Erfahrung in den Bereichen Sourcing, Projekt- und Change-Management aufgegleist habe, heisst es in einer Mitteilung.
Laut Anbieter handelt es sich dabei um eine Nearshoring-Variante des Personalverleihs von Software-Entwicklern, System- und Netzwerkfachleuten, die man auch kurzfristig zur Verfügung stellen könne. Kurzfristig heisse, führt die Chefin der portugiesischen Allaxa-Dependance Andrea Kissling auf Anfrage aus, dass künftig Mitarbeiter schon in zwei bis vier Wochen einsatzbereit sein könnten. Noch nicht sagen konnte sie allerdings, wie viele Mitarbeiter bereits von Lissabon aus arbeiten oder dereinst arbeiten werden.
Konkret habe man ein mehrstufiges Verfahren zur Auswahl der Spezialisten erstellt, schreibt das Unternehmen weiter. Dabei werde der potentielle Arbeitgeber von der Anforderungsanalyse, über das Definieren des Stellenprofils und der Rekrutierung genauso von Allaxa begleitet, wie bei der Koordination und personelle Führung der ausgeliehenen Mitarbeitenden am Standort in Lissabon. Die fachspezifische Führung bleibe dabei beim Auftraggeber, während er mit dem Administrativen nichts zu tun hat.
Das Besondere: Allaxa Smart verspricht, dass die ausgeliehen IT-Spezialisten ein "Schweizer Kulturtraining" durchlaufen. Kissling nennt beispielsweise das Kennenlernen hiesiger Wertschätzungselemente wie Pünktlichkeit oder eine gewisse Feinfühligkeit, mit der Herr und Frau Schweizer etwa ein brüskes Nein zu umschreiben pflegen. Ausserdem bestehe die Möglichkeit, dass die portugiesischen IT-Spezialisten "während einigen Wochen die Unternehmensphilosophie des Kunden, dessen technische Infrastruktur sowie das Team vor Ort" kennen lernen.
Die Spezialisten aus Portugal arbeiten nicht im daheim, sondern aus Allaxa-Büros heraus. Alle würden auf hohem Niveau Englisch oder auch Französisch sprechen, auf Anfrage könne man aber auch deutschsprachige IT-Experten aufbieten, so Kissling.
Das Smart-Sourcing-Angebot, verspricht man bei Allaxa, umgehe bisherige Outsourcing-Barrieren wie lange Kommunikationswege, kulturelle Unterschiede und fehlenden Kenntnisse der Unternehmenskultur aus. (vri)

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