Zugkraft der Plattform für Open Manufacturing steigt

5. November 2020, 11:23
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Red Hat ist das neueste Mitglied der OMP. Es ist ein Schritt der Wachstumsstrategie in Richtung IoT und Edge.

Red Hat ist neu Mitglied der Open Manufacturing Platform (OMP). Dies meldet das Unternehmen.
Man wolle dabei mitarbeiten, dass für Anlagen- und Maschinenhersteller und ihre Partner offene Standards zur Interoperabilität, Plattform-agnostische Lösungen und Auflösung von Datensilos Realität werden.
Ziel ist es, dass Zulieferer und Partner, Rechenzentren und Produktionslinien bis hin zum Edge in den Fabriken und der für Red Hat speziell interessante Hybrid-Cloud-Bereich an ein Strang ziehen, um das IoT-Potential zu nutzen.
Red Hat wird nun speziell in den Arbeitsgruppen "IoT Connectivity" und "IoT Reference Architecture" aktiv mitwirken, heisst es weiter.
Der Schritt ist Teil der ambitionierten Red-Hat-Wachstumsstrategie, die unter anderem verstärkt Investitionen in Verticals und Edge beinhaltet, wie uns drei Manager soeben erklärten.
Die OMP gewinnt nicht nur wegen des Beitritts von Red Hat an Zugkraft: Dieses Jahr trat auch Capgemini bei, während Konzerne wie Anheuser-Busch, BMW Group, Bosch Group oder auch Microsoft zu Steering Committee Mitgliedern wurden.
Zum selben Zeitpunkt wurden so unterschiedliche Arbeitsgruppen wie IoT Connectivity, Semantic Data Model, Industrial IoT Reference Architecture und Core Services for Autonomous Transport Systems begründet.
Die OMP arbeitet unter dem Dach der Joint Development Foundation (JDF). Die JDF wiederum ist Teil der Linux Foundation und stellt der OMP eine Infrastruktur und einen organisatorischen Rahmen zur Verfügung, um technische Spezifikationen zu erstellen und offene Industriestandards zu unterstützen.

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