Zuwenig Geld für Innovationen: CIOs fürchten negative Folgen

12. Januar 2011, 14:27
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Laut einer im Auftrag von SAP durchgeführten Umfrage unter knapp 500 CIOs in acht grossen Ländern Europas und des Nahen Osten, würden viele CIOs gerne einen grösseren Anteil ihrer Budgets in Innovationen und die Weiterentwicklung ihrer IT stecken, und dafür den Anteil von Betrieb und Wartung senken.

Laut einer im Auftrag von SAP durchgeführten Umfrage unter knapp 500 CIOs in acht grossen Ländern Europas und des Nahen Osten, würden viele CIOs gerne einen grösseren Anteil ihrer Budgets in Innovationen und die Weiterentwicklung ihrer IT stecken, und dafür den Anteil von Betrieb und Wartung senken. Die Zusammenstellung der Länder, in denen die Studie stattfand, ist zwar etwas ungewöhnlich (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Nordirland, Russland, Katar, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate), die Resultate dürften aber trotzdem, auch wenn man sie mit anderen Studien vergleicht, einige Allgemeingültigkeit haben.
Ein Drittel der Befragten in der SAP-Studie gab an, dass ihre gegenwärtige IT-Strategie zu sehr darauf ausgerichtet sei, die Funktionsfähigkeit der bestehenden IT-Systeme zu erhalten. Fast 60 Prozent erklärten, dass ihre IT-Strategie sie daran hindere, mehr Ausgaben im Bereich Entwicklung zu tätigen.
Die Gründe für die gegenwärtige Strategie sind vielfältig. Bei knapp der Hälfte der spielt beispielsweise die unsichere Wirtschaftslage eine Rolle, 39 Prozent erklärten, dass sie schlicht zu viel Geld in den Betrieb der IT-Systeme stecken müssen, das dann natürlich auf der Entwicklungsseite fehlt.
Bei einer Mehrheit der Befragten führt diese Situation zu einem unguten Gefühl. 44 Prozent glauben beispielsweise, dass fehlende Budgets für die IT-Entwicklung direkt zu einem Produktivitätsverlust geführt haben. 43 Prozent waren der Meinung, sie hätten Einsparungspotenziale vertan. Auf die Zukunft bezogen befürchten 38 Prozent, dass sie Verordnungen und Compliance-Anforderungen möglicherweise nicht einhalten können und ein Drittel glaubt, dass Umsatzwachstumspotential vertan wird. (hjm)

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