Zwei-Milliarden-Dollar-Finanzspritze für AMD

25. April 2007, 09:17
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AMD hat es trotz den tiefroten Quartalsbilanzen der letzten beiden Quartal geschafft, durch die Ausgabe von Wandelanleihen rund zwei Milliarden Dollar an Bargeld einzunehmen. Für AMD ist das wichtig, da in letzter Zeit der Eindruck entstanden war, der Intel-Rivale habe nicht mehr genügend Investitionsmittel, um im harten Konkurrenzkampf mit dem Chipriesen technologisch und von der Produktionskapazität her längerfristig mithalten zu können. Dadurch waren auch Gerüchte über einen möglichen Verkauf von AMD entstanden.
AMD wollte ursprünglich versuchen, Anleihen im Wert von 1,8 Milliarden Dollar auszugeben und konnte nun sogar etwas mehr einnehmen. Das erstaunt einige Beobachter, wie das 'Wall Street Journal' berichtet, da die Konditionen der Anleihe als vergleichsweise eher unattraktiv beschrieben werden. Für eine Umwandlung der Anleihen in Aktien müssen Inhaber das Doppelte des gegenwärtigen Aktienkurses von AMD zahlen – das lohnt sich also erst, wenn der Kurs wirklich um das Doppelte gestiegen ist. Der Zins, der daneben die Hauptattraktion darstellt, ist gemäss den vom 'WSJ' zitierten Experten mit sechs Prozent für eine Anleihe mit acht Jahren Laufzeit relativ tief. (hjm)

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