Zweigleisiger Update-Fahrplan für Office 2016

11. September 2015, 10:07
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Office 2016 ist ab 22. September erhältlich. An diesem Tag beginnt auch ein rigider Update-Fahrplan - in zwei Versionen.

Office 2016 ist ab 22. September erhältlich. An diesem Tag beginnt auch ein rigider Update-Fahrplan - in zwei Versionen.
Microsoft hat in einem Blogpost angekündigt, dass die Endversion von Office 2016 ab dem 22. September erhältlich sein wird. Kunden, die die Suite im Rahmen eines Office-365-Abos beziehen, erhalten ab dann ein Update. Kunden mit Volumenlizenzen können Office 2016 ab dem 1. Oktober herunterladen.
Wie die Microsoft-Verteterin Julia White im selben Beitrag erklärt, beginnt ab dem 22. September auch ein neues, strenges Update-Regime für die Bürosuite. In Zukunft werden nicht nur monatlich Security-Patches erscheinen, sondern auch Updates mit neuen oder geänderten Features. Administratoren können ihre User aber auf zwei verschiedene Update-"Äste" schicken: Entweder erhalten die User die Updates jeweils sofort im "Current Branch". Oder man kann die Updates im "Current Branch for Business" um vier bis höchstens acht Monate hinausschieben.
Für den Current Branch sind wie erwähnt monatliche Updates geplant. Der erste davon kommt bereits im Oktober. Danach geht es Monat für Monat so weiter.
Aufgrund des Feedbacks von vielen Unternehmen, die Office 365 ProPlus nutzen, hat Microsoft aber auch eine Option eingeführt, die es erlaubt, die Updates – innerhalb gewisser Grenzen – zu einem selbst gewählten Zeitpunkt alle vier bis acht Monate durchzuführen, so White. Das funktioniert so: Für den "Current Branch for Business" (CBB) ercheinen alle vier Monate gebündelte Updates, welche die funktionalen Updates der letzten vier Monate im "Current Branch" zusammenfassen. Unternehmen können diese Updates danach testen, bevor sie eingespielt werden. Gleichzeitig erscheinen auch für die CBB-Schiene monatliche Security-Updates.
Wer diese Security-Patches längerfristig erhalten will, kann die Updates aber auch im CBB-Modell nicht sehr lange aufschieben. Laut White wird ein CBB-Update jeweils nur acht Monate lang mit Security-Patches versorgt. Wer also beispielsweise im kommenden Februar den ersten CBB, der den Upgrade auf Office 2016 beinhaltet, einspielt, erhält Security-Patches bis im September. Danach muss man entweder den CBB-Update vom Juni oder gleich den neusten CBB-Update vom September einspielen, um weitere Security-Patches zu bekommen.
Julia White hat auch noch einige funktionale Änderungen der Endversion im Vergleich zur seit März erhältlichen Preview-Version angekündigt. So unterstützt Office 2016 laut White den Background Intelligent Transfer Service (BITS), mit dem sich der Netzwerkverkehr beim Ausrollen von Updates kontrollieren lässt. Zudem gebe es im Office-365-Admin-Portal neue Reports zur Aktivierung und Nutzung von Office. (Hans Jörg Maron)

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