Salt legt zu und bläst Börsengang ab

30. März 2022, 08:56
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Der Hauptsitz von Salt in Renens (VD).

Der Telekomanbieter erhöht seinen Umsatz auf 1,05 Milliarden Franken. Unter dem Strich bleiben 436,5 Millionen Franken Gewinn.

Im vergangenen Jahr hat Salt sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zugelegt, wie das Unternehmen mitteilt. Der Umsatz erhöhte sich demnach 2021 um 3,6 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) des Telekomunternehmens verbesserte sich um 5,5 Prozent auf 436,5 Millionen Franken. Im Jahr 2020 hatte Salt sowohl beim Gewinn wie auch beim Umsatz einen Rückgang vermelden müssen.
Die Zahl der Postpaid-Kunden sei sowohl bei Privat- wie auch Firmenkunden auf Wachstumskurs, schreibt Salt. Im Jahr 2021 sei die Kundenbasis um 66’700 auf 1'373'200 Kundinnen und Kunden gewachsen, führt der Telco aus. Anders als im Vorjahr, führt Salt die Zahlen für den Privat- und B2B-Bereich nicht gesondert auf. Vergangenes Jahr teilte das Unternehmen noch mit, dass man im B2B-Geschäft mit der Marke "Home" die Zahl von 100'000 Abonnentinnen und Abonnenten überschritten habe.
Definitiv vom Tisch sind nun offenbar Pläne für einen Börsengang, diese hatte Salt bereits im Herbst auf Eis gelegt. Das Wachstum soll aus dem operativen Cashflow finanziert werden, heisst es in der Mitteilung. Nach einer "gründlichen Analyse des Finanzierungsbedarfs und der Finanzierungsmöglichkeiten" habe man beschlossen, alternative Finanzierungsmöglichkeiten, einschliesslich eines Börsengangs, derzeit nicht weiterzuverfolgen, so das Unternehmen.

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