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SASE: weit verbreitet, aber oft unterschätzt

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SASE (Secure Access Service Edge) hat sich während der Pandemie in vielen Firmen bewährt. Sie konnten damit schnell die durch Homeoffice veränderte Netzwerknutzung abfangen. Viele Unternehmen übersehen aber, dass sie damit nur einen Bruchteil der Möglichkeiten nutzen, die SASE bietet.

Nehmen wir an, wir bitten in einer beliebigen europäischen Fussgängerzone Passanten, zu Ländernamen uns ihre jeweils erste positive Assoziation zu verraten. Die Antworten sind absehbar. Bei Frankreich dürfen wir oft mit «Wein» rechnen, bei Italien vielleicht mit «Pizza» und bei der Schweiz möglicherweise mit «Schokolade». Dabei wissen wir alle, dass jedes dieser Länder auch noch zahlreiche andere Vorzüge und interessante Aspekte bietet. Dennoch werden viele Urlauber sich bei ihren Reisen darauf konzentrieren, diese bekannten Spezialitäten zu entdecken. Sie fahren dann mit dem guten Gefühl nach Hause, das jeweilige Land umfassend kennengelernt zu haben – haben sich jedoch tatsächlich nur einen Teilaspekt erschlossen.
So ähnlich geht es uns oft mit komplexen Technologiekonzepten. Sie lösen ganz offensichtlich ein konkretes Problem. Dass in ihnen noch viele andere Möglichkeiten schlummern, übersehen wir aus Freude darüber, dieses eine Problem elegant gelöst zu haben. Bekannte Ausnahmen sind viele Innovationen, die ursprünglich aufgrund konkreter Anforderungen aus der Raumfahrt entwickelt wurden, sich dann aber als nützliche Verbesserungen unseres Alltags auf der Erde erwiesen haben – darunter der Klettverschluss, Solarmodule, Digitalfotografie, Schaumstoffmatten, Akkuschrauber und die Rettungsdecke. Sie zeigen, dass eine fortschrittliche Entwicklung nicht auf einen eng begrenzten Einsatzzweck beschränkt bleiben muss, sondern sich bei näherer Beschäftigung damit noch viele weitere Aspekte angehen lassen.
Senkrechtstarter SASE
In der IT lässt sich diese Fixierung auf die Lösung von Einzelproblemen ebenfalls beobachten. Ein aktuelles Beispiel, das wie bei den Innovationen aus der Raumfahrt viel mehr kann, als man zunächst annimmt, ist SASE (Secure Access Service Edge). Der von Gartner-Analysten erst Ende 2019 geprägte Begriff hat sich erstaunlich schnell in der Branche etabliert. Dazu haben auch die Anforderungen beigetragen, die wir durch die veränderte Arbeitsweise während der Pandemie meistern mussten.
Eine davon war, dass der direkte Zugriff auf Cloud-Ressourcen nicht mehr nur Filialen oder Geschäftsstellen erlaubt werden sollte, sondern allen Mitarbeiter aus ihrem Homeoffice heraus – damit sie nicht mehr den Umweg über das Unternehmens-WAN und das Firmenrechenzentrum nehmen müssen. Was bei Filialstrukturen mühsam, aber noch möglich war – für jede eine Firewall bereitzustellen und zu verwalten – ist bei Hunderten oder Tausenden von Angestellten im Homeoffice völlig unmöglich. Anbieter aus dem Bereich SD-WAN (Software Defined WAN) sprangen schnell in die Bresche. Appliance-basierende Lösungen sind bei Angestellten im Homeoffice aber ebenfalls keine Lösung. Hier kommt SASE ins Spiel: Denn SASE verlagert Security-Funktionalitäten als Service in das Netzwerk – und das Netzwerk in die Cloud.
Weil Security und Netzwerk über die Cloud verwaltet werden, reicht es, Änderungen einmal vorzunehmen, damit sie für alle Nutzer oder Geräte der betreffenden Gruppe gelten. SASE ist damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu «Work from anywhere»-Modellen und der intensiven Nutzung von Cloud-Anwendungen. Nahezu paradox: Umso stärker verteilt ein Unternehmen arbeitet, desto mehr profitiert es von SASE in seiner reinsten Form in der Cloud, denn desto weniger wird das eigene Netzwerk belastet.
SASE reduziert Komplexität
Gleichzeitig löst SASE aber auch weitere Probleme. Eines davon ist die zunehmende Komplexität durch eine Vielzahl an IT-Security-Produkten bei gleichzeitig knappem, entsprechend qualifiziertem Personal. Denn einerseits vereinfacht SASE als cloudbasiertes Modell Bereitstellung und Betrieb von Netzwerk- und Security-Services erheblich. Andererseits erlaubt SASE es, immer mehr Funktionen zu integrieren – etwa Zero Trust Networks Access (ZTNA) oder auch XDR (Extended Detection and Response).
Den Trend sehen auch die Gartner-Analysten. Ihnen zufolge lässt sich mit SASE die Anzahl der Anbieter, deren Produkte Unternehmen benötigen, um sicheren Zugang zu ermöglichen, «in den nächsten Jahren auf ein bis zwei reduzieren.» Das kommt den Unternehmen entgegen: Eine im Herbst 2022 veröffentlichte Gartner-Umfrage zeigt, dass 75 Prozent der Firmen die Anzahl der Security-Anbieter, mit denen sie arbeiten, gerne reduzieren würden. 2020 planten das erst 29 Prozent. Das kann sehr schnell gehen: Gartner prognostiziert, dass schon 2025 ein Drittel der SASE-Neuimplementierungen auf der Technologie nur eines Anbieters basieren.
SASE wird zur Security-Schaltzentrale
Diese Entwicklung hat noch einen Grund: SASE aus einer Hand bietet nicht nur konvergente Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen und hilft, Remote-Benutzer abzusichern. SASE erleichtert es Unternehmen zugleich, bei IT-Security von Eigenleistung auf Managed Services und damit von einem CAPEX- auf ein OPEX-basierendes Modell umzusteigen.
SASE wird damit zur Schalt- und Steuerzentrale vieler Security-Anstrengungen. Als möglichen Single-SASE-Vendor für Unternehmen nennt Gartner Palo Alto Networks, ein Hersteller des Genres, der sich durch seine konsequenten Portfolio-Erweiterungen wie Prisma Cloud, Prisma Access SASE und Cortex XDR auszeichnet. Aber auch das traditionell breite Ökosystem an Technologiepartnerschaften und die bekanntermassen ausgezeichneten Fähigkeiten der NextGen Firewalls von Palo Alto waren dafür wichtig. Einen kompletten Überblick über die IT-Security-Trends, die rasante Entwicklung und die vielfältigen Möglichkeiten bei SASE bekommen Sie während der Palo Alto Networks Power Week 2023 (von 20. bis 23. Februar). In acht einzeln buchbaren Terminen vermitteln Experten von Palo Alto Networks und Exklusive Networks in jeweils 30 Minuten echtes Power-Know-how und stehen anschliessend für ein intensives Q&A zur Verfügung.
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