Schwacher PC-Markt belastet Lenovo

11. August 2022, 14:39
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Das Head Quarter der Lenovo Group in Xibeiwang. Foto: Lenovo / Wikimedia Commons unter CC BY-SA 4.0

Wachstum in anderen Bereichen kann die Rückgänge im PC-Absatz nicht wettmachen. Der chinesische Hersteller stagniert.

PC-Marktführer Lenovo ist im vergangenen Quartal vom weltweiten Abschwung des Geschäfts gebremst worden, konnte aber dank höherer Preise die Erlöse stabil halten. Der Umsatz belief sich im Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal 2023 auf 17 Milliarden Dollar, wie Lenovo mitteilt. Dies entspricht einem Plus von gerademal 0,2%. Der Gewinn hingegen stieg um 11% auf 516 Millionen Dollar.
Mit dem Ergebnis verzeichnet das Unternehmen das geringste Wachstum seit 9 Quartalen. Gegenüber Analysten betont Lenovo-CFO Wai Ming Wong, dass der Umsatz im nicht PC-Bereich im Jahresvergleich um 12% gewachsen sei, jener mit Smartphones um 20%.
Ein Grund für den stagnierenden Umsatz ist das Ende des pandemiebedingten PC-Booms. Gemäss Marktforschern sind die weltweiten PC-Lieferungen im vergangenen Quartal um über 10% zurückgegangen. Der schwächelnde PC-Markt drückte zuletzt auch auf die Microsoft-Ergebnisse. Der Lenovo-CFO geht davon aus, dass die Situation sich nicht ändert und der PC-Absatz weiter deutlich zurückgehen wird. Immerhin, hätten sich die Engpässe in der Lieferkette, die viele Hardwarehersteller zu Beginn des Jahres geplagt hätten, verbessert, so Yang laut 'Reuters'.

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