Schweiz-Chef Badoux: "Servicenow ist hierzulande eine Erfolgsgeschichte"

23. November 2022, 14:22
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Foto: Servicenow

Am "World Forum 2022" zog Alain Badoux Bilanz zum 10. Geburtstag von Servicenow Switzerland. Kunden-, Partner- und Mitarbeiterzahl konnten stetig ausgebaut werden.

Die diesjährige Schweizer Ausgabe des "World Forum 2022" von Servicenow wartete mit einem Besucherrekord auf – über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 21. November im Circle beim Flughafen Zürich. Dies war aber nicht der einzige Grund, der Alain Badoux, Area VP Switzerland, zum Strahlen brachte. Sein Unternehmen durfte in diesem Jahr auch den 10. Geburtstag der Schweizer Niederlassungen feiern.
2004 in den USA gegründet, kam Servicenow 2012 als Anbieter von IT-Service-Management (ITSM) in die Schweiz, eröffnete alsbald 2 eigene Rechenzentren in Zürich und Genf und verfügt über Niederlassungen in Zürich und Lausanne. Badoux selbst stiess 2016 zum Unternehmen. "Die Entwicklung von Servicenow in der Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte", sagte er in seiner Keynote und durfte unter anderem stellvertretend für sein Team Gratulationen von Detlef Krause entgegennehmen, dem Vice President & General Manager EMEA Central von Servicenow.

RZ in der Schweiz ist keine Bedingung mehr

Im Anschluss zog Alain Badoux am Medien-Roundtable eine Jubiläumsbilanz des Schweiz-Geschäfts. Die Zahl der Mitarbeitenden sei in den letzten Jahren von einem Dutzend auf über 120 gestiegen. Ebenso gewachsen sei die Zahl der Partner und Kunden. Zu den rund 250 Kunden in der Schweiz würden 90% der SMI-Unternehmen gehören, die Finanzindustrie, KMU, Bund, Kantone, Spitäler und Non-Profit-Organisationen wie das IKRK oder die Heilsarmee. Servicenow sei auch eines der ersten internationalen Unternehmen gewesen, betonte Badoux, das für seine Angebote eine Cloud mit eigenen Schweizer Data Centers zur Verfügung gestellt habe. Aktuell würden noch etwa 50% der hiesigen Grosskunden ein solches zur Bedingung machen, "für den Rest kommen auch RZs in Nachbarländern oder der EU in Frage".
"Wir haben nach wie vor ein Produkt, das die Kunden gerne einsetzen und dessen Architektur sie schätzen", so der Schweiz-Chef. Die Architektur der Plattform ermögliche es, weitere RZs anzubinden. "Das schätzen insbesondere IT-CIOs und deren Teams." Doch das Angebot von Servicenow hat sich verändert.

Stetiger Ausbau der Plattform

"Die Plattform hat sich weiterentwickelt, mehr als 50% des Neugeschäfts kommt von ausserhalb des ITSM-Segments", sagte Badoux. Servicenow würde heute neben IT-Management auch Lösungen für HR und Enterprise Asset Management, Customer Service Management, Financial Services, Security, Compliance, Lieferketten und die Fertigung anbieten. Der neueste Plattform-Release "Tokyo" wird denn auch als "eine Plattform für das digitale Business" beworben.
Dies sei eine der zentralen Veränderungen, die er während seiner Zeit bei Servicenow erlebt habe, erklärte Badoux. "Als ich gekommen bin, gab es erste Schritte Richtung Enterprise Service Management. Wir mussten uns umgewöhnen, dass wir nicht mehr nur ITSM anbieten." In den letzten 2 Jahren sei auch die Erweiterung Richtung Business und zu Themen wie ESG dazu gekommen. "Da sind wir sicher noch nicht am Ende." Servicenow habe aber eine starke Community an Partnern und Kunden in der Schweiz, auf die das Unternehmen bei diesen Schritten bauen könne. "Die sind zum Teil schon seit 10 Jahren mit dabei – noch länger als ich", so Badoux.

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