Seco meldet 2096 arbeitslose Informatikerinnen und Informatiker

23. Dezember 2022, 12:44
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Foto: zVg

Die Arbeitslosenquote in der Informatik ist höher als der Schweizer Durchschnitt.

Die Arbeitsmarktentwicklung sei auch im Jahr 2021 stark durch die Pandemie geprägt gewesen, schreibt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in der heute veröffentlichten Statistik zur Arbeitslosigkeit 2021.
Schweizweit hätten die positiven konjunkturellen Einflüsse zu einem Rückgang der "saisonkorrigierten Arbeitslosenquote von 3,4% auf 2,5% im Jahresverlauf" gesorgt, so das Seco in der Studie.
Die jeweils mit grosser Verzögerung gemeldeten Daten weisen "per Ende Januar 2020" exakt 2096 registrierte arbeitslose Informatikerinnen und Informatiker aus. Das ist laut der Statistik eine Arbeitslosenquote von 2,7% – also leicht höher als das Schweizer Mittel. Und deutlich höher als andere Berufsgruppen wie Versicherungen (1,7%), Gesundheits- und Sozialwesen (1,8%) oder Maschinenbau (2,2%).
In den bereits neueren Zahlen der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) wurde in der Informatik per Juli 2022 eine Arbeitslosenquote von 2% und 1740 betroffene Personen vermeldet.
Die ausbezahlten Kurzarbeitsentschädigungen für das Jahr 2021 weist das Seco nicht explizit für Informatikbetriebe aus. In der übergeordneten Kategorie "Information und Kommunikation" haben insgesamt 1682 Betriebe für 6500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 124,1 Millionen Franken an Kurzarbeitsentschädigung erhalten. Das sind 2,5% von insgesamt ausbezahlten 4,8 Milliarden Franken.

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