Security-Startup Cybera sammelt 5 Millionen Franken

15. September 2022, 09:32
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Cybera-CEO Nicola Staub.

Das auf Finanz-Cyberkriminalität spezialisierte Schweizer Unternehmen will mit dem Geld seine Internationalisierung vorantreiben.

Cybera hat in einer weiteren Kapitalrunde 5 Millionen Franken aufgenommen, teilt das Unternehmen mit. Die Finanzierungsrunde wurde unter der Leitung der US-VC Converge VC und New North Ventures abgeschlossen. Beteiligt waren laut Mitteilung auch Founder Collective, der Schweizer VC Serpentine und weitere VCs, Angel- und Privatinvestoren.
Die zusätzlichen Mittel würden dazu beitragen, "Cyberas Mission zur Bekämpfung der Cyberkriminalität im Finanzbereich weiter voranzutreiben", heisst es weiter. Das Startup wurde 2020 in Zürich gegründet, hat seinen Hauptsitz aber mittlerweile nach New York verlegt, wo der ehemalige Schwyzer Staatsanwalt und Co-Gründer Nicola Staub das Unternehmen leitet. Ein weiterer Standort neben dem Schweizer Büro wird in Grossbritannien aufgebaut.
Cybera hat sich zum Ziel gesetzt, bei Finanz-Cyberkriminalität "mehr Geschwindigkeit, konsequente Internationalität und umfassende Prävention in das Ermittlungs-System zu bringen". Mittels einer globalen Meldeplattform (Cybercrime Complaint) sollen kriminelle Tätigkeiten bei in- und ausländischen Behörden schneller zur Anzeige gebracht werden können. Mit dem Service Cybercrime Watchlist werden laut Cybera verdächtige Konten auf eine Watchlist gesetzt. Beim automatischen, anonymisierten Datenabgleich würden dadurch Banken sofort gewarnt und Transaktionen auf betrügerisch verwendete Konten unterbunden.

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