Software-Fehler: BMW ruft über 61'000 Autos zurück

27. Mai 2022, 08:51
letzte Aktualisierung: 27. Mai 2022, 13:56
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Foto: Pablo Martinez / Unsplash

Autos sind halt auch nur fahrende Computer.

Der Münchner Autobauer BMW muss weltweit mehr als 61'000 Autos zurückrufen. Betroffen sind die Modelle X3, X4 und 5 aus den Baujahren 2016 bis 2022, wie aus Angaben auf der Internetseite des deutschen Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht.
Grund für den Rückruf ist ein fehlerhaftes Softwareupdate, das zu Drehmomentverlust und Motorausfall führen kann. Bisher gebe es jedoch keine Sachschäden, zudem sei niemand verletzt worden, heisst es seitens BMW.
Ein BMW-Sprecher sagte, betroffene Kunden würden eine Nachricht bekommen, und entsprechend aufgefordert, ihr Auto in die Werkstatt zu bringen. Dort könne das Problem dann gelöst werden.

Auch Mercedes kämpft mit Problemen

Auch Mercedes-Benz muss bei knapp 235'000 Fahrzeugen in den USA ein Software-Problem beheben. Betroffen sind nach Unternehmensangaben Fahrzeuge diverser Klassen, etwa CLA, GLA, GLE, GLS, A sowie C der Baujahre 2017 bis 2022.
Ein Fehler in der Sim-Karten-Software des Kommunikationsmoduls der Fahrzeuge könnte Probleme beim Mobilfunk-Netzzugang verursachen und somit das Notrufsystem ausschalten. Das Problem soll mit einem Software-Update gelöst werden, das via Mobilverbindung oder bei einem Händler aufgespielt werden soll.
Update 14.15 Uhr: Rückruf bei Mercedes eingefügt.

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