Softwareone: Solutions und Services legen wieder deutlich zu

19. Mai 2022, 12:04
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Der Stanser Softwarelizenzhändler ist mit einem um fast 15% gesteigerten Bruttogewinn ins neue Jahr gestartet. Treiber waren Cloud-Services und Zukäufe.

Für das erste Quartal 2022 weist Softwareone einen Umsatz von 237,6 Millionen Franken aus, ein Plus von 11%. Der Bruttogewinn auf Konzernebene sei auf rund 213 Millionen Franken gestiegen, teilt der in Stans ansässige Lizenz-Dienstleister mit. Damit habe das diesjährige Quartalsresultat die Ergebnisse des Vorjahreszeitraums um 14,6% übertroffen. Der bereinigte Gewinn auf Stufe EBITDA kam bei 42,1 Millionen Franken (+3,1%) zu liegen.
Der Umsatz im Segment Solutions & Services kletterte von 90,3 auf 115,7 Millionen Franken. Der Bruttogewinn stieg um 40% auf 91 Millionen Franken. Diese Sparte hatte zuletzt schon im Gesamtjahr 2021 einen um rund 38% gewachsenen Anteil zum Bruttogewinn des Konzerns beigetragen. Nun wird gemeldet, dass die jetzigen Zuwächse insbesondere von der KMU-Lösung XSimples und den Cloud-Services sowie durch Akquisitionen getrieben worden seien. Nach diversen Zukäufen im letzten Jahr hat Softwareone auch heuer schon wieder mehrere Zukäufe gemeldet.
Im Software- und Cloud-Business, dem grösseren Konzernbereich, ging der Umsatz leicht zurück. Nach 123,5 Millionen im Vorjahresquartal betrug er noch knapp 122 Millionen Franken. Der Bruttogewinn ist gemäss Mitteilung währungsbereinigt um 1,1% gewachsen. Die Zahl relativiere sich aber etwas, weil zu berücksichtigen sei, dass das 1. Quartal 2021 aufgrund einer ausserordentlichen Lieferantenzahlung sehr stark ausgefallen war, wie die Stanser mitteilen. Ohne diese Zahlung wäre das aktuelle Wachstum des Bruttogewinns im Bereich Software & Cloud deutlich höher ausgefallen.
Zum Gesamtbetriebsaufwand wird angegeben, dass er im ersten Quartal 2022 rund 171 Millionen Franken betragen habe. Das würde zwar einem Anstieg von 17,7% gegenüber dem Vorjahr entsprechen, doch im Vergleich mit dem 4. Quartal 2021 sei der Betriebsaufwand wegen "transformationsbedingten Kosteneinsparungen" in etwa konstant geblieben.
Insgesamt stuft der Konzern die Performance in diesem 1. Quartal 2022 als "zufriedenstellend" ein. Man profitiere von der Wachstumsdynamik im gesamten Unternehmen und nutze die Marktchancen. Es gehe darum, profitabel zu wachsen. Darum unternehme man "auch konkrete Schritte, um die Effizienz zu steigern und sicherzustellen, dass der Anstieg der Betriebskosten deutlich unter dem des Bruttogewinns liegt". Wegen der anhaltend starken Nachfrage und der Konzentration auf Effizienzsteigerungen halte man am Ausblick für das Gesamtjahr 2022 fest, heisst es weiter. Der war zuletzt mit einem Plus des Bruttogewinns im mittleren 10%-Bereich angegeben worden.

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