Spie ICS sichert sich einen weiteren Zuschlag

22. August 2022, 09:56
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Foto: Kajetan Sumila / Unsplash

Ab Ende 2023 wird der IT-Dienstleister für die Wartung und den Betrieb des VoIP-Core der SBB zuständig sein. Dafür bezahlen die Bundesbahnen über 6 Millionen Franken.

Nachdem sich Spie ICS in der vergangenen Woche einen Grossauftrag des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation im Umfang von knapp 380 Millionen Franken gesichert hat, durfte sich das Unternehmen heute über einen Zuschlag von den Schweizerischen Bundesbahnen freuen. Ab spätestens dem 1. Dezember 2023 wird Spie ICS die Wartung und den Betrieb des Fixnet-VoIP-Core als Managed Service übernehmen. Der Gesamtpreis des Auftrages beträgt über 6,3 Millionen Franken.
Damit sollen die Lifecycle-Erneuerungen mit Avaya-Komponenten inklusive der notwendigen Dienstleistungen für deren Realisierung gesichert werden, schreiben die SBB. Ferner sollen Lieferungen von Sonderendgeräten und zusätzliche Leistungen nach Bedarf abgerufen werden können, heisst es in den Unterlagen zur Ausschreibung.

VoIP-Migration

Die SBB besitzt ein über die Jahre gewachsenes Geschäftstelefonie-Netz. Das Herzstück dieses Netzes bildet gemäss der Ausschreibung ein Fixnet-VoIP-Core, dass aus diversen neuwertigen Avaya-Komponenten besteht. Darunter Avaya Aura Communication Manager, Session Manager, SBC sowie aus 2 georedundanten Avaya-CS1000-Anlagen.
Der Support für die CS1000-Anlagen wurde vom Hersteller jedoch per Mitte 2023 gekündigt. Der Betrieb und die Wartung sei noch bis maximal Mitte 2024 sichergestellt, schreiben die Bundesbahnen zu der Ausschreibung. Aus diesem Grund werden die beiden Anlagen ersetzt.
Eingegangen waren für den Auftrag insgesamt 3 Angebote. Gegenüber der Konkurrenz abheben konnte sich Spie ICS "mit einer durchdachten und detailliert beschriebenen Lösungsarchitektur, sehr guten Qualifikationen der Schlüsselpersonen, dem grössten Pool an qualifizierten Know-how-Trägern sowie einer bereits durchgeführten Migration von CS1000-Anlagen auf modernere Avaya-Produkte", begründen die SBB den Zuschlag.

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