Stadt und Kanton Zug beschliessen gemeinsame Datenstrategie

29. September 2022, 09:20
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Blick auf die Stadt Zug und den Zugersee. Foto: Florian Wehde / Unsplash

Mit dem Open-Government-Data-Ansatz sollen in Zug künftig offene Verwaltungsdaten ohne Einschränkung zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

Der Zuger Regierungsrat und der Zuger Stadtrat haben gemeinsam die Schaffung einer Open-Government-Data-Strategie beschlossen. Die Vorhaben wurde gemeinsam von Stadt und Kanton erarbeitet, mit dem Ziel der Bevölkerung und der Wirtschaft frei nutzbare Verwaltungsdaten auf einer zentralen Plattform zur Verfügung zu stellen. Mit der Veröffentlichung der Daten wollen die Behörden Transparenz schaffen und das Vertrauen der Bevölkerung in Politik und Verwaltung erhöhen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.
Die Daten der Verwaltung seien umfangreich und würden viele verschiedene Themen umfassen, heisst es weiter. Dies mache die Informationen auch interessant für Forschung und Entwicklung. Der vereinfachte Zugang soll zu einer besseren Zusammenarbeit mit Dritten führen und gleichzeitig auch die Effizienz aller Beteiligten erhöhen. Zudem sollen damit Innovationen in der Wirtschaft und der Gesellschaft sowie die Entwicklung neuer datenbasierter Angebote ermöglicht werden.
Der Kanton Zug ist bereits auf der nationalen Plattform Opendata Swiss präsent und publiziert dort seine Grundbuch- und Geodaten sowie Informationen der Staatskanzlei. Mit der neu beschlossenen Strategie soll der Open-Government-Ansatz in Zug gesetzlich verankert und das Datenangebot ausgebaut werden. Aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten und des grossen Synergiepotenzials seien auch die Digitalstrategie des Kantons und die Smart-City-Strategie der Stadt in die Arbeit miteingeflossen sein, heisst es in der Mitteilung.

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