Thun baut seine CISO-Kapazitäten aus

2. April 2024 um 13:39
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Foto: Noah Grossenbacher / Unsplash

Die Stadt schreibt eine zusätzliche Stelle aus. Damit reagiert Thun auf die wachsenden Security-Anforderungen, erklärt der Chef der Informatikdienste.

Die Stadt Thun sucht einen oder eine CISO mit 80 bis 100 Stellenprozenten. Die gesuchte Person wird laut Stelleninserat die Mitverantwortung für die Security der Informatikdienste der Stadt tragen und diese optimieren, bei der Erarbeitung von ISDS-Konzepten mitwirken und neue Sicherheitsservices wie zum Beispiel ein SOC evaluieren und einführen. Auch arbeitet der oder die CISO bei den städtischen ICT-Projekten bezüglich Sicherheit mit.
Es handelt sich um eine neu geschaffene Stelle, erklärt Urs Eggerschwiler, Chef der Informatikdienste, auf unsere Anfrage. Diese soll die bestehende 60%-Stelle des aktuellen CISOs René Liechti erweitern. "Die beiden CISOs sind gleichgestellt im Jobsharing mit unterschiedlichen Schwerpunkten", so Eggerschwiler. Sie sind direkt dem Chef der Technikabteilung unterstellt. Im Informatikdienst Thun arbeiten rund 30 Mitarbeitende für die Stadt­ver­wal­tung, die Thuner Volksschulen und für Drittleistungsbezüger wie regionale Gemeinden.
Mit der Erhöhung der CISO-Kapazität reagiere die Stadt auf die wachsenden Aufgaben im Bereich Informationssicherheit und die zunehmende Komplexität der Cybersicherheit. "Die CISO-Stellen nehmen Querschnittsaufgaben wahr und arbeiten direkt in entsprechenden Projekten mit, es gibt keine direkte Linienunterstellte", führt Eggerschwiler aus.
Zur Betreuung der Cybersecurity in Thun erklärt er: "Wir bauen die Sicherheitsorganisation weitgehend intern aus und lassen uns dabei durch externe Dienstleister unterstützen. Das SOC werden wir evaluieren und extern ausschreiben." Diese Evalution gehöre zu den wichtigen aktuellen CISO-Projekten, dazu komme das Erstellen einer Cloud-Strategie.

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