Tierrettungsdienst digitalisiert sich

2. Dezember 2022, 13:56
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Foto: Lokesh Mansania / Unsplash

Die Stiftung hat die erste digitalisierte Einsatzzentrale für Tiernotrufe in der Schweiz eröffnet. Diese ist mit anderen Notrufzentralen vernetzt und soll die Humanrettung entlasten.

Am 1. Dezember hat die Stiftung Tierrettungsdienst eine neue Einsatzzentrale in Bachenbülach (ZH) offiziell in Betrieb genommen. Die digitalisierte Zentrale für Tiernotrufe ermögliche "eine effiziente Disposition der Einsätze und eine optimierte Abwicklung der mittlerweile jährlich über 5500 Einsätze", heisst es in einer Mitteilung. Der Dienst kümmert sich sowohl um die Rettung von Heim- als auch Wildtieren.
"Dank automatisierter Prozesse kann in der Rettung wertvolle Zeit gewonnen werden, was sich direkt auf das Tierwohl auswirkt", schreibt die Stiftung. Diese würden die Disponentinnen und Disponenten bei der Einsatzbearbeitung und Alarmierung unterstützen. So würden beispielsweise die verfügbaren Einsatzmittel und ihre Standorte in Echtzeit im Leitsystem angezeigt. Die Alarmierung des Rettungsteams erfolgt via App und SMS, ebenso die einsatzbezogenen Rückmeldungen. Die eingesetzte Software habe sich bereits in der Humanrettung und bei der Polizei bewährt. Mit anderen Notrufzentralen ist die Tierrettung vernetzt. "Auch seitens Notrufzentralen der Humanrettung begrüssen wir dies sehr", sagt Stefan Zweidler von der Einsatzleitzentrale Schutz & Rettung Zürich in der Mitteilung. Oft würden sich Personen zuerst an den Feuerwehrnotruf wenden, wenn sie Tiere in Not auffinden. "Eine Weitervermittlung an eine professionelle, zentrale Anlaufstelle, entlastet die Notrufzentralen der Humanrettung und stellt sicher, dass die geeigneten Rettungsmittel für das Tierwohl aufgeboten werden", so Zweidler.
Die neue Einsatzzentrale mit der kostenlosen Notrufnummer 0800 211 222 soll als zentrale Anlaufstelle für Tiernotrufe aus der ganzen Schweiz agieren. "Nebst der Anlaufstelle für Tiernotfälle möchten wir zudem zukünftig überregional weiter wachsen, bis hin zur gesamtschweizerischen Tierrettung”, erklärt Markus Anderegg, Geschäftsführer der Stiftung.

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