Versicherungen zahlen bessere IT-Honorare als Banken

3. November 2022, 09:06
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Foto: Scott Graham / Unsplash

Wie hoch das Salär für befristet angestelltes ICT-Personal ist, hängt nicht nur von der Berufserfahrung ab, sondern auch von der Branche.

Der Verband SwissICT hat die Resultate seiner neusten Erhebung von Honoraren im Informatik-Personalverleih veröffentlicht. Berücksichtigt wurden dabei verschiedene ICT-Anwender aus der Schweiz, die befristet angestelltes Personal für ihre interne Informatik in Anspruch nehmen. ICT-Anbieter wurden für die Erhebung nicht miteinbezogen.
Ein Fazit der Studie: Die Honorare für externe ICT-Fachkräfte variieren stark. Je nach Berufs- und Kompetenzstufe sind die höchsten Mediane dreimal so hoch wie die niedrigsten. Auch innerhalb einer Kombination von Berufs- und Kompetenzstufe können die Honorare stark variieren. Jene am oberen Ende der Skala können doppelt so hoch ausfallen wie jene am unteren Ende.
Zudem hätte sich auch gezeigt, dass die Honorare bei Versicherungen rund 10% höher liegen als bei Banken, schreibt SwissICT. Interessant sei auch, dass Personen mit Domizil im Ausland rund einen Viertel weniger verdienen als diejenigen, die in der Schweiz wohnhaft sind.
Die Honorarstudie (kostenpflichtig) wird seit 2017 von SwissICT durchgeführt. Dieses Jahr wurden insgesamt 1163 Personalverleih-Einsätze von 10 verschiedenen Unternehmen analysiert. Die Teilnehmer stammten dabei aus verschiedenen Branchen wie Banken, Versicherungen, Telekom oder Handel.

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