Viel IBM-Software wird auf AWS erhältlich

12. Mai 2022, 12:26
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Arvind Krishna. Foto: IBM

Dies ist auch eine Chance für IBM-Partner, sagt Big Blue.

IBM will seine Partnerschaft mit Amazon Web Services deutlich ausweiten. Wie IBM bekannt gegeben hat, haben die beiden Unternehmen eine mehrjährige strategische Partnerschaft vereinbart. Dazu gehört, dass eine Vielzahl von IBMs Software-as-a-Service-Angeboten aus Bereichen wie Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Security und andere nun über den AWS-Marktplatz erhältlich werden.
Gleichzeitig wollen die beiden Tech-Riesen nicht nur gemeinsame Marketing-Aktivitäten für die IBM-Services durchführen, sondern für den Vertrieb auch Channelpartner beider Unternehmen mit einbeziehen. Für den Channel soll es besondere Incentives geben und für Entwickler sollen spezielle Trainings und Tools zur Verfügung gestellt werden.
Inhi Cho Suh, IBMs Head of global strategic Partnerships, erklärte gegenüber 'CRN', dass die neue Partnerschaft insbesondere für Managed Service Provider, sowohl für Partner von AWS als auch von IBM, eine grosse Chance darstelle. Deren Kunden könnten nun eine breite Auswahl an Cloud-nativen IBM-Services auf AWS betreiben, was auch den Channelpartnern Gelegenheit für zusätzliches Business gebe.
IBM hatte im vergangenen Oktober seine Absicht angekündigt, seinen Bereich Managed Infrastructure Services in ein eigenständiges Unternehmen abzuspalten. Im November ging Kyndryl, wie das neue Unternehmen heisst, offiziell an den Start. Seither hat es mehrere neue Partnerschaften mit Infrastruktur-Anbietern und IBM-Konkurrenten abgeschlossen.
Die Partnerschaft mit AWS zeigt, dass auch IBM selbst, nun hauptsächlich ein auf den Hybrid-Cloud-Markt fokussiertes Produkt- und nicht mehr ein Dienstleistungsunternehmen, sich freier fühlt, neue Partnerschaften einzugehen. Dass anlässlich der Verkündung der Partnerschaft auch der Channel angesprochen wird, ist auch kein Zufall. In seiner neuen Form ist IBM viel stärker auf Partner angewiesen, als früher. Dies hat sich auch der CEO Arvind Krishna auf die Fahnen geschrieben.

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