Vor 80 Jahren: Der Fotokopierer wird patentiert

7. Oktober 2022, 09:33
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Fotokopierer sollen häufig auch missbraucht worden sein. Screenshot: Ladykracher / Myspass.de

Nach dem Erhalt des Patents für den ersten Fotokopierer der Welt ändert das Unternehmen Haloid seinen Namen in Xerox, weil es den Prozess zunächst xerographieren nennt.

Gibt es heute noch Fotokopierer? Vermutlich schon. Aber ihre Nutzung dürfte in den letzten Jahren rapide zurückgegangen sein. Bis vor 5 und mehr Jahren, als Papier in den Büros noch eine wichtigere Rolle spielte, war das indes anders. Es wurden fleissig Unterlagen und nach ausschweifenden Firmenaperos gerne auch andere Motive mithilfe eines Fotokopierers vervielfältigt.
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Der Erfinder der Fotokopie: Chester Carlson. Foto: thisdayintechhistory.com
Geboren wird die Fotokopie am 6. Oktober 1942, als Chester Carlson von der Firma Haloid ein Patent (PDF) auf ein Verfahren namens Elektrofotografie erhält. Die Firma lizenziert Carlsons Patent, erfindet den Namen Xerographie, um es von der Fotografie zu unterscheiden, und ändert den Firmennamen Anfang der 60er-Jahre in Xerox. Dies markiert den Beginn der kommerziellen Fotokopierer und dem florierenden Business von zahlreichen Copyshops.
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Patent für den Fotokopierer.
Die ersten Fotokopien werden in den Anfangsjahren noch vor der Patenterteilung mithilfe einer elektrisch aufgeladenen Metallplatte, Schwefelpulver und einer Wachsplatte gemacht.
Auf der ersten Fotokopie überhaupt soll 10.-22.38-Astoria zu lesen gewesen sein: Das Erstellungsdatum 22. Oktober 1938 und der Entstehungsort: Astoria, ein Stadtteil New Yorks.

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