Was hinter dem Atlassian-Ausfall steckte

22. April 2022, 13:39
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Office von Atlassian. Foto: Atlassian

Atlassian hat den Ausfall seiner Dienste behoben. Jira, Confluence und weitere Services seien wieder überall verfügbar, heisst es vom Unternehmen.

Es soll nicht viele Kunden von Atlassian tangiert haben, als ab dem 5. April Services wie Jira Software, Jira Work Management, Confluence und Opsgenie ausfielen. Laut Aussage des Unternehmens etwa 400 weltweit – doch diese waren komplett von den Diensten abgeschnitten.
Wie Atlassian mitteilt, sind nun alle Dienste wieder verfügbar. "Mit Stand vom 18. April 2022, 23:57 UTC" seien diese für alle vom Ausfall betroffenen Kunden wiederhergestellt worden. Auch die Statusseite zeigt keine Probleme mehr an.
CTO Sri Viswanath schreibt in einem Blogbeitrag, die Support-Teams würden mit einzelnen Kunden an allen standortspezifischen Anforderungen arbeiten. Er erklärt auch, was zum Ausfall geführt haben soll: "Eine unserer eigenständigen Apps für Jira Service Management und Jira Software namens 'Insight – Asset Management' war als native Funktionalität vollständig in unsere Produkte integriert. Aus diesem Grund mussten wir die eigenständige Legacy-App auf den Kundenstandorten, auf denen sie installiert war, deaktivieren."
Die Entwicklungsteams hätten geplant, "ein vorhandenes Skript zur Deaktivierung von Instanzen dieser eigenständigen Anwendung zu verwenden". Dabei sei es zu zwei kritischen Problemen gekommen: Es habe Kommunikationsprobleme zwischen den verschiedenen Teams gegeben. Weiter seien "fehlerhafte Skripts" verwendet worden.
Atlassian kündigt an, "ein Post-Incident-Bericht mit Ergebnissen und den nächsten Schritten" werde in Kürze folgen. Ob das alle betroffenen Kunden zufrieden stimmen wird, wird sich zeigen. So beklagten sich einige, dass sie eine Woche lang keine direkten Informationen vom Unternehmen erhalten hätten.

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