Westschweizer Startup Beqom erhält 300 Millionen Dollar

14. April 2022, 09:32
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Beqom-Hauptsitz in Nyon.

Sumeru Equity investiert in den Anbieter von cloudbasierter Management-Software. Es ist die bisher höchste Finanzierungsrunde für Beqom.

Beqom gibt eine strategische Investition von Sumeru Equity Partners in der Höhe von 300 Millionen US-Dollar bekannt. Beqom mit Hauptsitz in Nyon (VD) wurde 2009 gegründet und bietet eine cloudbasierte Vergütungsmanagement-Software für HR, Vertrieb und weitere Unternehmensbereiche.
Laut Mitteilung verwaltet Beqom aktuell über 300 Milliarden US-Dollar an Vergütungen von Unternehmen "jeder Grösse und Branche". Zu den Kunden gehören unter anderem Mercedes-Benz, Fujitsu, Orange, Adecco, Swisscom, Pictet und DHL. Die Lösung von Beqom steuere "sowohl Human-Capital-Management-Vergütungen (HCM) für alle Mitarbeitenden im Unternehmen als auch transaktionsorientierte Sales Incentives wie zum Beispiel Provisionen auf einer Next Generation SaaS-Plattform".
In bisherigen Finanzierungsrunden hatte Beqom gemäss 'Crunchbase' rund 60 Millionen US-Dollar gesammelt. Die nun erfolgte Mehrheitsbeteiligung von Sumeru, einem Private-Equity-Unternehmen aus Kalifornien, werde "zusätzliche Produktinnovationen beschleunigen, um Führungskräfte im Bereich Kompensation und HCM weltweit besser zu unterstützen".
"Wir sind überzeugt, dass Sumeru als Investor die richtige Wahl ist, da dies nicht nur Kapital, sondern auch bewährte Expertise beisteuert und eine perfekte Übereinstimmung beider Unternehmenskulturen mit sich bringt", erklärt Fabio Ronga, CEO und Mitgründer von Beqom, in der Mitteilung. Der Abschluss der Investition werde für das zweite Quartal 2022 erwartet, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen.

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