Zoom will Teams und Slack nacheifern

9. November 2022, 12:39
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Foto: Malte Helmhold / Unsplash

Neben einem eigenen Kalender- und E-Mail-Dienst sollen bei Zoom in Zukunft auch solche Tools von Drittanbietern integriert werden können.

Nachdem der Videokonferenzdienst Zoom bereits im September angekündigt hat, dass er vermehrt zu einer Kollaborationsplattform werden will, wurden nun an der hauseigenen Zoomtopia-Messe in San Jose die ersten konkreten Funktionen vorgestellt. Einerseits wurde die Integration von E-Mail- und Kalenderdiensten von Drittanbietern präsentiert, andererseits die Betaversion von eigenen Diensten dieser Art.
Mit den eigenen Mail- und Kalender-Services will sich Zoom insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen richten, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Der E-Mail-Dienst soll End-to-End-verschlüsselt sein, zumindest wenn Nachrichten direkt zwischen Zoom-Accounts versendet werden. Der Kalender soll eine Terminbuchungsfunktion enthalten, mit der zum Beispiel Zeiten für ein Treffen ausgemacht werden können.
Zudem soll Anfang 2023 auch ein virtueller Co-Working-Space mit dem Namen Spot veröffentlicht werden. Damit soll für hybrid arbeitende Angestellte ein dauerhafter virtueller Treffpunkt angeboten werden, der für das Personal wie eine Art Pausenraum oder eine Cafeteria sein soll. Dabei sei es auch möglich, dass sich Gäste von ausserhalb der Organisation einwählen oder ganze Zoom Räume virtuell in die Pause verschoben werden.
Weitere Neuerungen betrafen die Callcenter-Lösung des Unternehmens, bei der neu ein Virtual Agent als Add-on zur Verfügung steht. Mit der künstlichen Intelligenz sollen Angelegenheiten des Kundenservice besser abgearbeitet werden können, schreibt Zoom. Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass neben der Interoperabilität mit Microsoft Teams, entsprechendes künftig auch für Google Meet und Cisco Webex gelten würde.

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