Zoom will zur Kollaborationsplattform werden

16. September 2022, 07:15
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Foto: Chris Montgomery / Unsplash

Weil der Konzern seit dem Ende der Pandemie ein langsameres Umsatzwachstum verzeichnet, sollen neue Dienste für einen Turnaround sorgen.

Zu Beginn der Covid-19-Pandemie erlebte der Videokonferenzdienst Zoom einen riesigen Zulauf an Nutzenden. Die Tools des Unternehmens ermöglichten es Firmen, Schulen, Behörden und Privaten, dass virtuelle Treffen auch trotz den zwingenden örtlichen Distanzen stattfinden konnten. Seit die Pandemie allerdings vorüber ist, kämpft die Firma mit einem langsameren Umsatzwachstum und die Aktie verlor an der Börse an Wert.
Im Rahmen eines Pressegespräches an der Digital X in Köln erklärte Peter Sany, CIO-Berater beim Unternehmen für die DACH-Region, dass Zoom derzeit insbesondere an der Verbesserung seines Messaging-Dienstes arbeitet. Damit soll der Wechsel von einem Videokonferenzdienstleister zu einer Kollaborationsplattform bewerkstelligt werden. Die Firma will damit auf die neusten Entwicklungen im Arbeitsmarkt reagieren.
In Zukunft sollen auch fortschrittlichere Messaging-Funktionen angeboten werden, ähnlich wie dies bei den Kollaborationsdiensten von Slack, Microsoft oder Google der Fall ist. Dafür seien verschiedene Investitionen getätigt worden und im Verlaufe des Monats sollen noch weitere neue Features vorgestellt werden. Gemäss 'The Information' (Paywall) könnte es sich dabei zum Beispiel um neue E-Mail- und Kalenderprodukte handeln.

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