Die Digitalbank der BLKB kann loslegen

12. Mai 2022 um 11:18
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CEO und Mitgründer von Radicant Anders Bally. Foto: Radicant

Die Fintech-Tochter der Baselland­schaftlichen Kantonalbank hat eine Finma-Lizenz erhalten. Der Markteintritt von Radicant ist für 2022 geplant.

Vor rund einem Jahr wurde Radicant von der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) und Anders Bally gegründet. Nun hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht dem Unternehmen eine Finma-Lizenz als Bank erteilt. Laut einer Mitteilung plant Radicant einen Markteintritt noch vor Ende 2022.
Geleitet wird das Unternehmen von Mitgründer Anders Bally. Im vergangenen Jahr habe man das Team aufgebaut, schreibt Radicant. Man verfüge ausserdem über ein wachsendes Ökosystem an Technologiepartnern, mit denen man das Angebot und die Dienstleistungen laufend weiterentwickeln wolle.
"Mit der Finma-Bewilligung für eine Bank erreichen wir einen bedeutenden Meilenstein im Aufbau von Radicant", so CFO und Co-Founder Roland Kläy. Man könne Leistungen wie Vermögensverwaltung, Planung sowie weitere Finanzdienstleistungen und personalisierte Bankprodukte anbieten. Im Fokus der Neobank stehen Nachhaltigkeits-affine Kunden, die über ein liquides Vermögen von mindestens 100'000 Franken verfügen.

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