AR-Brillen-Startup Creal sammelt 8,9 Millionen Dollar

16. Juli 2025 um 07:00
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Foto: Creal

Das Westschweizer Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, die im Bereich der Augenpflege zur Anwendung kommt. Künftig soll sie aber auch für Augmented-Reality-Hardware eingesetzt werden.

Das Lausanner Startup Creal hat eine patentierte Lichtfeld-Mikrodisplay-Technologie entwickelt, mit der sich Bilder mit lebensechter Tiefe projizieren lassen. Derzeit wird die Technologie hauptsächlich im Bereich der Augenpflege angewendet, doch sie bietet auch zahlreiche Möglichkeiten für Augmented-Reality-Hardware.
Jetzt hat das Jungunternehmen, bei dem Mitarbeitende von Intel, Magic Leap, der EPFL und dem Cern mitwirken, den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 8,9 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Investitionsrunde wurde laut einer Mitteilung vom deutschen Konzern Zeiss angeführt, der sich in der optischen Industrie einen Namen gemacht hat.
Zudem haben sich zahlreiche neue und bestehende Investoren beteiligt, darunter auch Mitglieder des privaten Investorennetzwerks von UBS. Mit dem eingenommenen Kapital will Creal eine digitalisierte Augenpflegeplattform auf Basis seiner Lichtfeld-Display-Technologie aufbauen. Diese soll dann mit den Diagnose- und Behandlungsgeräten von Zeiss verknüpft werden können.
Zudem will das Startup die weitere Miniaturisierung des Lichtfeldmoduls vorantreiben. In Zukunft soll dieses nahtlos in leichte AR-Brillen eingebaut werden können. "Da KI unsere Arbeits- und Schaffensweise verändert, wird Augmented Reality zur entscheidenden Schnittstelle dieser neuen Ära", sagte Tomas Sluka, CEO und Mitbegründer von Creal.
"Wenn wir jedoch den ganzen Tag AR-Brillen tragen, müssen diese unbedingt gesund, bequem und natürlich zu verwenden sein. Deshalb konzentrieren wir uns darauf, AR-Brillen anzubieten, die digitale Bilder mit einer realistischen Tiefe projizieren und den natürlichen Fokussierungsmechanismus des menschlichen Auges vollständig unterstützen."
Mit der neusten Finanzierungsrunde hat Creal insgesamt über 32 Millionen Dollar eingenommen. Zu den weiteren Investoren zählen Swisscom Ventures, Verve Ventures und DAA Capital Partners.



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