Brack Alltrons Hausmesse zieht 2000 Fachleute an

27. August 2026 um 14:47
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An der Brack Alltron Connect. Foto: inside-it.ch

An der "Connect" zeigten über 90 Ausstellende Neuheiten. Am Rande sprach CEO Stefan Fraude über das Schweizer Geschäft sowie die nationalen und internationalen Entwicklungen der Branche.

Die Handelsgruppe Brack Alltron konnte über 2000 Besuchende an ihrer Hausmesse begrüssen. Der Anlass "Connect" in Zürich Oerlikon bot mehr als 90 Ausstellenden die Möglichkeit, dem Schweizer Handel ihre Produktneuheiten zu zeigen. An der Messe gehe es insbesondere darum, Beziehung aufzubauen und zu pflegen, Innovationen kennen zu lernen und Markttrends sowie -herausforderungen zu diskutieren, sagte CEO Stefan Fraude im Gespräch mit inside-it.ch.
Der Geschäftsführer berichtete, Brack Alltron sei genau wie der globale IT-Markt vom Boom der KI-Systeme und dem Bedarf an Speicherkarten betroffen. Dementsprechend sei auch im Schweizer Geschäft die hohe Nachfrage nach Speicher zu spüren, was sich in kontinuierlichen Preissteigerungen niederschlage.
Mit Blick auf die spezielle Positionierung am Markt von Brack Alltron sagte Fraude: "Der Balance-Akt, sowohl das Endkundengeschäft wie auch das Distributionsgeschäft zu betreiben, ist seit jeher der herausfordernde Kern unseres Geschäftsmodells." Insbesondere im Bereich ICT werden fast ausnahmslos alle Produkte aus im Zentrallager von Brack Alltron in Willisau gelagert und daraus alle Kundengruppen gleichermassen in einer hohen Qualität und mit lokaler Verankerung bis 20.00 Uhr bestellt am nächsten Tag geliefert.

Spezialmarkt Schweizer ICT

Der Schweizer ICT-Markt ist unter anderem wegen der landesspezifischen Tastatur oder Stromstecker ein spezieller Bereich im Portfolio von Brack Alltron. Die wenigsten Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten würden ein anderes Keyboard akzeptieren, betonte der CEO. Daher beschränkt sich beim ICT-Produktsegment der intensive Wettbewerb insbesondere auf die Schweiz. Hingegen seien viele Non-ICT-Produktsegmente stärker einem internationalen Wettbewerb ausgesetzt.
Deshalb sei insbesondere in der ICT-Welt die enge Zusammenarbeit mit Herstellern und der Industrie bei der Beschaffung und dem Handel für Fraude ein entscheidender Faktor, damit das Geschäft funktioniert. Es sei ein sehr starkes People Business, welches trotzdem durch dünne Margen und intensiv verhandelte Konditionen geprägt sei. Und genau diese hohe Relevanz des People Business im ICT-Bereich werde an der "Connect" Rechnung getragen. Sie sei mitunter der Grund, weshalb die ICT-Branche an der Hausmesse viel Präsenz zeigt.

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