Bund gründet Allianz für digitale Inklusion

21. November 2024 um 15:12
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Foto: Goashape Studio / Unsplash

Der ältere Teil der Schweizer Bevölkerung und Menschen mit Behinderungen sind teilweise benachteiligt in der digitalen Welt. Das will der Bund nun ändern.

Mit der Lancierung der Allianz Digitale Inklusion Schweiz will der Bund den Menschen hierzulande den Zugang zu digitalen Dienstleistungen erleichtern. Rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung verfüge über nur geringe digitale Grundkompetenzen.
Dies führe zu einer Benachteiligung der Betroffenen in der digitalen Welt, teilte das Generalsekretariat des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) am Donnerstag mit. Gerade wenn digitale Dienstleistungen nicht einfach genug zugänglich oder zu kompliziert gestaltet seien, führe dies zu einem Ausschluss eines grösseren Teils der Bevölkerung.
Davon betroffen sind laut dem Bund insbesondere ältere Personen sowie Menschen mit Behinderungen. Auch technische Hürden wie eine fehlende Internet-Barrierefreiheit könnten ein Grund für den erschwerten Zugang zu digitalen Dienstleistungen sein. Der Erfolg der Digitalisierung hänge zudem von der Akzeptanz in der Gesellschaft ab. Für diese spiele die Zugänglichkeit eine grosse Rolle, hiess es weiter.

Allianz Digitale Inklusion Schweiz

Die Allianz Digitale Inklusion Schweiz (Adis) vernetze als neues Kompetenzzentrum die relevanten Akteure im Bereich der digitalen Inklusion und schaffe die Grundlage, um die verschiedenen Engagements in einer gemeinsamen Strategie zu vereinen. Initiiert wurde die Allianz im Rahmen des Schwerpunktprogramms Behindertenpolitik 2023-2026 unter anderem durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB).
Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider betonte laut der Mitteilung die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Behörden, Bildung und Forschung, Wirtschaft sowie der Zivilgesellschaft in dem Bereich.

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