Das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) braucht eine oder einen neuen CIO. Dies geht aus einer Stellenausschreibung auf einer Onlineplattform hervor. Jean-Luc Cochard, der das Ressort Informationstechnik bis dato leitet, wird die Führung im März 2023 auf eigenen Wunsch abgeben und sich schwerpunktmässig mit einem geringeren Beschäftigungsgrad um das Thema Linked Data kümmern, teilt uns das BAR auf Anfrage mit.
Bis eine neue Leitung gefunden wurde, soll Urs Meyer den Geschäftsbereich interimsmässig führen. "Idealerweise wird unser neuer CIO per August ins Bundesarchiv eintreten", schreibt die Behörde. So soll sichergestellt werden, dass die Einarbeitung optimal aufgegleist wird und der Wissenstransfer gewährleistet ist. Die neue Führungsperson soll dann zusammen mit ihrem Team für die gesamte IT-Governance, -Sicherheit, -Architektur und -Koordination des Archivs verantwortlich sein.
Der oder die neue CIO wird ein Ressort mit 4 IT-Mitarbeitenden leiten und auch in der Geschäftsleitung des Bundesarchivs Einsitz nehmen. Die Person wird für die IT-Strategie verantwortlich sein und soll die Behörde in Gremien des Bundes vertreten.
Für die Stelle verlangt das BAR einen Hochschulabschluss auf Stufe Master, sowie weitere Aus- und Weiterbildungen im Bereich Informatik. Zusätzlich soll die neue Leitung über mehrjährige Berufserfahrung im Umfeld von ICT-Systemen einer öffentlichen Institution verfügen sowie Affinität für politische Prozesse und Verwaltungsabläufe mitbringen, heisst es im Inserat. Dazu werden sehr gute Kenntnisse von zwei Amtssprachen sowie passive Kenntnisse einer dritten Amtssprache und gute Englischkenntnisse gefordert.