Cyberangriff auf Gemeindeverwaltung Matten

18. März 2026 um 13:03
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Foto: Gemeinde Matten

Die Gemeindeverwaltung ist offenbar glimpflich davongekommen. Verschlüsselte Daten konnten wiederhergestellt werden, die Einwohner- und Finanzdaten waren nicht betroffen.

Die Informatik der Verwaltung der Gemeinde Matten nahe Interlaken ist am Wochenende vom 14. und 15. März 2026 Ziel eines Cyberangriffs geworden. Wie der Gemeinderat mitteilt, würden bisherige Analysen zeigen, dass keine Daten aus den Systemen der Gemeindeverwaltung entwendet wurden.
Die Verantwortlichen hätten unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls externe Fachpersonen beigezogen, um die betroffenen Systeme wiederherzustellen, den Angriff forensisch zu analysieren und mögliche Spuren zu sichern. Zudem sei die Kantonspolizei Bern informiert und eine Anzeige gegen Unbekannt eingereicht worden, heisst es.
Von dem Angriff betroffen gewesen seien lediglich einzelne Daten, die verschlüsselt wurden. Sie konnten jedoch vollständig wiederhergestellt werden. Besonders schützenswerte Systeme, darunter die Einwohner- und Fremdenkontrolle, die Finanzsysteme sowie das Geschäftsverwaltungssystem, waren laut Gemeinderat zu keinem Zeitpunkt betroffen. Der Geschäftsbetrieb war während des gesamten Vorfalls gewährleistet, wobei die Verwaltung am Wochenende geschlossen ist.
Als Reaktion auf den Vorfall will der Gemeinderat zur weiteren Stärkung der Sicherheit zusätzliche organisatorische und technische Massnahmen umsetzen lassen, insbesondere die Härtung der ICT-Systeme. Ergänzend würden die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden im Bereich Cybersicherheit kontinuierlich weitergeführt, so die Mitteilung.

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