An der Präsentation der Innerrhoder Staatsrechnung 2025 wurde einem Medienvertreter versehentlich ein USB-Stick mit schützenswerten Personendaten abgegeben. Ein kantonaler Mitarbeiter teilte anstatt der Dokumentation zur Staatsrechnung irrtümlich ein Medium aus, auf dem sich Informationen zu finanziellen, polizeilichen und verwaltungsinternen Vorgängen befunden haben.
Der Kanton bedauert in einer Mitteilung den Vorfall und betont, dass der Datenträger nach kurzer Zeit zurückgeholt werden konnte. Das Medienunternehmen habe ausserdem bestätigt, dass keine Daten von dem USB-Stick kopiert, gespeichert oder weitergegeben wurden.
Die fragliche Datensammlung war dem Kanton zufolge für die externe Revisionsstelle für die Staatsrechnung bestimmt. Die Revision finde zwar in der kantonalen Verwaltung statt, die Revisionsstelle habe aus Datenschutzgründen aber keinen Zugriff auf das kantonale Netzwerk. Daher erfolgte die Datenübergabe mittels eines USB-Sticks, erklärt der Kanton.
Der aktuelle Vorfall sei auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen, wofür der fehlbare Mitarbeiter ermahnt worden sei. Wie es in der Mitteilung heisst, werden die kantonalen Mitarbeitenden regelmässig geschult und für den sorgfältigen Umgang mit Personendaten sensibilisiert. Zuletzt hatte die Standeskommission Mitte März zusätzliche Schulungen zur Cybersicherheit beschlossen.