Bern bewilligt 13 Millionen für IT vor Auftragsvergabe

24. November 2016 um 17:13
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Der bernische Grosse Rat stimmt der Beschaffung einer "neuen Vorgangsbearbeitung" für die Kapo zu

Für die Ende Juni ausgeschriebene neue Vorgangsbearbeitung (NeVo) für die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern und die Kantonspolizei (Kapo) Bern hat der bernische Grosse Rat laut Presseagentur 'sda' einem Kredit von 12,95 Millionen Franken "sehr deutlich zugestimmt". Das neue System soll Ende 2019 in den Betrieb gehen.
Allerdings läuft die Ausschreibung noch, wie die Medienstelle der Kantonspolizei auf Anfrage bestätigt. Deshalb könne man auch keine weiteren Auskünfte geben, aber auch die Auftragsvergabe werde veröffentlicht, so Kapo-Sprecher Christoph Gnägi weiter.
Interessant ist, dass der Grosse Rat bei der Kreditzustimmung nicht die definitive Auftragsvergabe abgewartet hat. Die dürfte unmittelbar bevorstehen, wie inside-it.ch aus gut unterrichteten Kreisen weiss. Ob das stimmt, war von der verantwortlichen Polizei- und Militärdirektion bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren. Den Politikern lagen für die Abstimmung nur Zahlen aus der Projektphase vor, in die bereits rund 550'000 Franken geflossen sind. Nicht abgedeckt werden durch den nun bewilligten Kredit übrigens die wiederkehrenden Kosten, die mit rund 3,5 Millionen Franken angegeben werden. Ungeklärt ist auch die Frage, warum sich namhafte Software-Anbieter für die Vorgangsbearbeitung in der Schweiz wie Unisys und Rola offenbar nicht an der Ausschreibung beteiligt haben. (vri)

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