Bundes-RZ in Frauenfeld bezugsbereit

2. März 2020 um 14:00
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Das erste der neuen Rechenzentren des Bundes hat den Betrieb aufgenommen.

Der Bund hat einen ersten konkreten Schritt zu seinem erklärten Ziel, die Zahl seiner Rechenzentren zu reduzieren, absolviert. 
Das erste der neuen Rechenzentren des Bundes hat in Frauenfeld den Betrieb aufgenommen. Die zukünftigen Nutzer könnten nun damit beginnen, ihre ICT-Infrastruktur für den Betrieb vorzubereiten, wie das VBS mitteilt.
Die Bauzeit betrug rund zwei Jahre. Die budgetierten Kosten von 150 Millionen Franken werden laut VBS voraussichtlich etwas unterschritten.
Bei den Nutzern handelt es sich einerseits um das VBS und andererseits um zivile Behörden wie das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) und das Informatik Service Center des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (ISC-EJPD). Das BIT ist dafür zuständig, mit potentiellen weiteren Nutzern zu verhandeln. In Frage kommen beispielsweise Kantone oder andere Bundesbehörden.
Das Rechenzentrum besteht gegenwärtig aus einem Betriebsgebäude für administrative Arbeiten sowie einem “Produktionsmodul” für die ICT-Infrastruktur. Die Abwärme wird genutzt, um die Kaserne in Frauenfeld zu heizen. Falls in Zukunft mehr Platz benötigt wird, können noch weitere Module hinzukommen.
Das VBS belegt rund die Hälfte des neuen Rechenzentrums um dort Anwendungen der Armee zu betreiben. Das VBS will aber noch weitere Rechenzentren mit einer höheren Sicherheitsstufe als das Frauenfelder-RZ bauen, die es dann ganz alleine nutzen wird. Das erste von ihnen soll im kommenden Jahr bezugsbereit werden. Der komplette neue RZ-Verbund für das VBS und die Bundesverwaltung soll bis 2028 fertiggestellt sein.

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