China testet die erste staatliche Digitalwährung der Welt

6. August 2020 um 14:45
  • china
  • finanzindustrie
  • innovation
image

Vier Grossbanken testen mit Nutzern in Grosstädten den "digitalen Yuan". Die Digitalwährung soll auch offline funktionieren.

Chinas vier grosse staatliche Geschäftsbanken haben mit gross angelegten internen Tests der ersten souveränen digitalen Währung der Welt begonnen.
Damit scheine die Einführung des "digitalen Yuan" einen Schritt näher zu rücken, zitiert die 'South China Morning Post' die Zeitung '21st Century Business Herald'.
Die Bank of China, die China Construction Bank, die Industrial and Commercial Bank of China und die Agricultural Bank of China arbeiten demnach mit der Zentralbank daran, die Digitalwährung in Grosstädten einzuführen. Eine der Teststädte soll Shenzhen mit 12,5 Millionen Einwohnern sein.
Nutzer, die am Test teilnehmen, können mit einer App ihre Konten aufladen, Geld abheben, Zahlungen vornehmen und Geld überweisen. Zur Registrierung sei nur eine Mobiltelefonnummer nötig, heisst es weiter.
Die beteiligten Banken sollen gleichzeitig ein Szenario testen, bei dem ein Nutzer ohne Internetverbindung den digitalen Yuan auf ein anderes Konto überweisen kann.

Loading

Mehr zum Thema

image

Zürcher Startup Klarent sammelt 8 Millionen

Mit dem gewonnenen Startkapital will Klarent sein Team und seine Plattform für autonome Qualitätssicherung weiter ausbauen und bis in die USA expandieren.

publiziert am 12.10.2026
image

Berner KI-Startup Besso erhält 4 Millionen Franken

Mit seiner KI-Plattform hilft Besso multinationalen Konzernen bei der Bewältigung von komplexen internationalen Handelsvorschriften.

publiziert am 9.10.2026
image

Weitere Pensionskassen prüfen Datenabflüsse

Der Cyberangriff auf den Softwarelieferanten PK Softech zieht weitere Kreise. Neben der Publica prüfen nun weitere mitgliederstarke Pensionskassen einen möglichen Datenabfluss.

publiziert am 9.10.2026
image

Banken müssen Lebendigkeit bei Online-Anmeldung prüfen

Bei Online-Anmeldungen schreibt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht den Banken neu eine Lebendigkeitsprüfung vor. Damit soll der Betrugsschutz gestärkt werden.

publiziert am 8.10.2026