Hypi Lenzburg gründet Startup für digitale Beratung

7. Dezember 2020 um 10:22
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Die neue Tochter der Hypothekarbank Lenzburg vertreibt eine Mixed-Reality-Plattform. Zielkunden sind Banken, aber auch andere Branchen.

In den vergangenen fünf Jahren habe ein Konsortium bestehend aus Fachleuten der Universität Zürich, der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Hypothekarbank Lenzburg unter der Bezeichnung "Livepaper" eine Interaktionsplattform für Beratungssituationen entwickelt. Nun gründet die Hypi Lenzburg dafür eine eigene Tochterfirma namens Lusee.
Die Technologie von Lusee besteht laut einer Mitteilung aus verschiedenen Hardware-Komponenten wie einem PC, einem hochauflösenden Beamer und verschiedenen Sensoren für das Motion Tracking inklusive Handschrifterkennung. So liessen sich Inhalte beispielsweise auf ein Blatt Papier oder eine Tischplatte projizieren, gleichzeitig könne der Berater mit dem System interagieren.
Denkbar seien verschiedene Anwendungen, heisst es in der Mitteilung. Lusee liefere dazu das Software-Framework. Im Fall der Hypi Lenzburg sei eine App entstanden, die für Hypothekarkreditberatung im Einsatz stehe.
Das neue Unternehmen werde die Technologie unter der Marke Lusee weiterentwickeln und vertreiben. CEO von Lusee ist Andreas Kunzmann, Verwaltungsrat der Hypothekarbank Lenzburg, als COO übernimmt Ulrike Schock. "Lusee kann in den verschiedensten Branchen in vielen Beratungssituationen eingesetzt werden", erklärt die operative Chefin. Ein längerfristiges Ziel sei es, dass Lusee neben Banken auch von anderen Dienstleistern genutzt werde. Im Fokus stehen dabei Unternehmen, die sich mit den Prozessen zur Eingabe von Kundeninformationen beschäftigen und bei denen zwischenmenschliche Interaktion unumgänglich sei.

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