Ich messe Dein Herz und sag Dir, wer Du bist

25. Februar 2020 um 13:13
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Die Nasa schlägt vor, den Herzschlag einer Person als neue biometrische Identifizierungsmethode zu verwenden.

Die US-Weltraumagentur Nasa versucht im Rahmen ihres Technologie-Transfer-Programms ein Privatunternehmen zu finden, dass die von ihr entwickelte Technologie "HeartBeatID" lizenzieren und zu einem marktreifen Produkt weiterentwickeln könnte. 
Die "Herzschlag-ID", um es klar zu sagen, ist noch völlige Zukunftsmusik. Ob sie jemals in der Realität angewendet wird steht (irgendwie passend zur Nasa) noch in den Sternen.
Die Idee der Nasa-Entwickler: Der Herzschlag, oder genauer gesagt die von bestimmten Zellen im Herzen ausgesendeten elektrischen Steuersignale, könnten als alternative biometrische Methode zur Identifikation einer Person herangezogen werden. Diese Signale werden in einem Elektrokardiogramm (EKG) festgehalten. Aus dem EKG eines Individuums könnten mindestens 192 statistische Parameter herausgefiltert werden, die es erlauben würden, eine Person sicher von allen anderen Personen zu unterscheiden.
Als Alternative zu Fingerabdruck, Retina-Scans und ähnlichem könnte auch diese Methode zur Authentifizierung einer Person für alle möglichen Vorgänge herangezogen werden, von der Bedienung eines PCs bis zum Online-Banking.
Die Weltraumagentur hat die Idee patentieren lassen  und bietet Lizenznehmern dieses Patent, allerdings ohne dazugehörige Software, an. In den uns zugänglichen Unterlagen erklärt sie zudem nicht, was der Vorteil der HeartBeatID verglichen mit anderen biometrischen Methoden sein könnte.
Ebenfalls unklar bleibt, wie das zur Identifikation notwendige EKG erstellt werden müsste. Damit die Methode in der Praxis verwendbar wäre, müssten dafür wohl relativ günstige Wearables genügen, die ein einfaches EKG erstellen können. Aber davon gibt es heute ja durchaus bereits einige auf dem Markt.

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