Mozilla streicht 70 Stellen

16. Januar 2020 um 16:56
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Laut den Machern des Firefox-Browser erfolgt der Stellenabbau wegen schlechter Umsatzentwicklung.

Wie Mitchell Baker, Verwaltungsratsvorsitzende und Interims-Chefin der Mozilla Corporation, in einem internen Memo mitgeteilt hat, werden etwa 70 Mitarbeiter entlassen. Laut dem 'TechCrunch' vorliegenden Papier begründet Baker den Schritt mit der langsamen Einführung neuer, umsatzgenerierender Produkte. Möglicherweise würden noch mehr Stellen gestrichen, da man noch prüfe, wie sich diese Entscheidung auf die Arbeitnehmer in Grossbritannien und Frankreich auswirken wird. Zuletzt verfügbare Zahlen von 2018 wiesen für die Mozilla Corporation weltweit etwa 1000 Mitarbeitende aus.
Die betroffenen Mitarbeitenden sollen "grosszügige Abfindungen" erhalten und durch ein Outplacement unterstützt werden, heisst es in dem Bericht weiter.
Baker schreibt: "Sie erinnern sich vielleicht daran, dass wir in den Jahren 2019 und 2020 Einnahmen aus neuen Abonnementprodukten sowie höhere Einnahmen aus Quellen neben der Suche erwartet haben. Dies ist nicht eingetreten." Weiter hält sie fest, dass die Planungen für 2019 unterschätzt hätten, wie lange es dauert, neue Umsatz generierende Produkte zu bauen und auszuliefern. "Vor diesem Hintergrund und nach allem, was wir 2019 über das Innovationstempo gelernt haben, haben wir uns entschieden, bei der Umsatzprognose für 2020 einen konservativeren Ansatz zu wählen." Man werde auf absehbare Zeit nicht mehr ausgeben, als verdient wird, so Baker weiter. Allerdings sei es nötig, weiter an der Entwicklung neuer Produkte zu arbeiten, in die sollen denn auch 43 Millionen Dollar investiert werden.

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