Diese 10 Startups vertreten die Schweizer Fintech-Branche

19. Oktober 2022 um 15:03
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Foto: Austin Distel / Unsplash

10 Schweizer Startups können sich auf internationaler Bühne zeigen lassen: Venturelab hat wieder ein Team zusammengestellt, das die Schweizer Fintech-Branche vertreten soll.

Die internationale Ventures Leaders Roadshow 2022 führt das Schweizer "Nationalteam" an die Expo "Fintech Connect" in London, an der die Jungunternehmen ihr Netzwerk pflegen und ihre Reichweite ausbauen können, schreibt Venture Labs in einer Mitteilung. Die Roadshow wird in Partnerschaft mit Swissnex organisiert und von der EPFL in Lausanne, der ETH Zürich und Walder Wyss unterstützt.
Das sind die 10 Fintech-Startups und ihre Beschreibung gemäss Mitteilung:
Aidonic, Zug: Aidonic ist eine End-to-End-Zahlungsinfrastruktur und Datenverwaltungsplattform für humanitäre Organisationen zur Beschleunigung der finanziellen Eingliederung mit Wirkungsnachweis in Echtzeit. Aidonic ermögliche es philanthropischen Akteuren, mit Hilfe der Blockchain-Technologie schneller, kostengünstiger und transparenter Hilfe zu leisten.
Amnis Treasury Service, Zürich: Amnis will das internationale Bankgeschäft für KMU in ganz Europa neu gestalten. Neben Währungsumtausch und grenzüberschreitenden Zahlungen umfasse das globale Geschäftskonto auch P2P-Überweisungen in Echtzeit und individuelle IBAN-Konten für den Empfang von Geldern in mehr als 20 Währungen, beginnend mit einem kostenlosen Einsteigertarif.
Aktionariat, Zürich: Aktionariat bietet eine technische Lösung, die es ermögliche, Aktien zu tokenisieren und mit Hilfe der Ethereum-Blockchain einfach zu handeln. Zudem schaffe das Startup auch einen eigenen dezentralen und automatisierten Marktplatz.
Grape Insurance, Zürich: Grape ist ein digitaler B2B-Versicherer. Als Unternehmen der "nächsten Generation" biete es seinen Kunden Versicherungsverträge in Kombination mit einem B2B-SaaS-Produkt, das ihnen Zeit bei der Verwaltung ihrer Ansprüche spare und Abwesenheitsmanagement verbessere.
Fidentity, Bern: Fidentity bietet digitale Identifikation und Signierung in einer integrierten Lösung. Die Lösung biete "höchste Sicherheit gepaart mit flexiblen Integrationsmöglichkeiten".
Leva Capital Partners, Zürich: Leva ist eine Online-Plattform, welche die Gründung von Investitionssyndikaten ermögliche. In weniger als 2 Jahren haben Business Angels, Vermögensverwalter, Family Offices und Fondsmanager aus ganz Europa über 250 Syndikate auf der Leva-Plattform gegründet, wie das Startup schreibt.
Efrontier Markets (Money Masters), Zürich: Money Masters hat eine interaktive Bildungsplattform entwickelt, die es einfach machen soll, etwas über Geld zu lernen.
Nobank, Zug: Nobank mache Web3 für jeden zugänglich und wirklich nützlich, indem es die Möglichkeit biete, direkt mit Assets auf der Blockchain zu interagieren.
Mark Investment Holding (Splint Invest), Zug: Splint Invest unterstütze Einzelanleger, indem es eine nachhaltige Plattform bereitstelle, die alternative Anlagen für jedermann durch Teilinvestitionen zugänglich mache.
Zemp Business Solutions, Luzern: Zemp erfinde den stationären Einzelhandel neu und mache ihn zu einer mobilen, globalen Verkaufsplattform für alle Nutzer von Mobilgeräten auf der Welt. Zemp verbindet POS und PAY zu einer nahtlosen, intuitiven Einzelhandelslösung für B2C oder B2B und ist als eigenständige App oder integriert in jedes Zahlungs-, Bank- oder Dienstleistungsprodukt erhältlich.
Venturelab bringt eigenen Angaben zufolge bereits seit über 18 Jahren Jungunternehmer der Schweiz in Technologie-Hotspots weltweit: Mitunter nach Silicon Valley, New York, Boston, London, Barcelona, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong.

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