E-Dienstbüchlein kommt 2023, Cyber-Kommando 2024

23. November 2022 um 15:13
  • security
  • e-government
  • bund
image
Ein Dienstbüchlein aus dem Jahr 1917. Sein Besitzer hat beide Weltkriege miterlebt. Foto: VBS

Der Bundesrat hat die entsprechenden Gesetze und Verordnungen per Anfang 2023 in Kraft gesetzt.

Die Armeeangehörigen erhalten ab 2023 ein elektronisches Dienstbüchlein. Das ab 2024 geplante Kommando zur Cyberabwehr erhält eine Rechtsgrundlage.
Diese und weitere Änderungen verschiedener Gesetze und Verordnungen für das Militär hat der Bundesrat per 1. Januar 2023 in Kraft gesetzt. Wie die Landesregierung mitteilte, wird mit der Anpassung für das Kommando Cyber die Grundlage geschaffen, damit dieses ab 2024 operativ werden kann.
In diesem Kommando werden die militärischen Schlüsselfunktionen für Lagebild, Cyberabwehr, Informations- und Kommunikationstechnologie, Führungsunterstützung, Verschlüsselung und elektronische Kriegsführung zusammengefasst.
Im Zuge der Digitalisierung der Armee schafft der Bundesrat zudem die Voraussetzungen für ein elektronisches Dienstbüchlein. Ein solches ermögliche eine wesentlich effizientere Datenbearbeitung, so der Bundesrat.

Loading

Mehr zum Thema

imageAbo

Ransomware-Angriff trifft Sublieferanten der Armee

Cyberkriminelle veröffentlichen Daten eines Schweizer Logistikspezialisten, darunter ein Ordner "Armasuisse". Laut Armee enthält dieser aber keine kritischen Daten.

publiziert am 16.10.2026
image

Pensionskasse Stadt Zürich untersucht Datenabfluss

Die PKZH hat Testdaten an PK Softech weitergegeben. Auch die Pensionskasse Post ist weiterhin mit der Untersuchung der Folgen des Cyberangriffs beschäftigt.

publiziert am 16.10.2026
imageAbo

Bernmobil erneuert seine SAP-Flotte

Die Städtischen Verkehrsbetriebe Bern modernisieren schrittweise ihre SAP-Systeme. Den Anfang machte das ERP, gefolgt von Controlling, HR und dem CRM.

publiziert am 16.10.2026
image

Republik gesteht Datenleck

Seit August hatten Unbekannte Zugriff auf alle Nutzerdaten des Online-Magazins. Kreditkarteninformationen seien aber nicht betroffen.

publiziert am 16.10.2026