Epson will sich von Laserprintern verabschieden

28. November 2022 um 10:30
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Foto: Epson

In ein paar Jahren wollen die Japaner nur noch Inkjets verkaufen. Diese seien viel nachhaltiger, sagt Epson.

Während Privatanwender meistens Tintenstrahler kaufen, sind im Businessbereich immer noch Laserprinter die Regel. Trotzdem will Epson diesen Geschäftsbereich aufgeben. Bis 2026 soll der Vertrieb und Verkauf von Laserprintern eingestellt werden. Bestehende Kunden werden aber auch danach noch Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile beziehen können, betont Epson.
Die offizielle Begründung für diese Entscheidung ist die grössere Umweltfreundlichkeit von Tintenstrahlern. Diese hätten ein viel höheres Potential, bedeutende Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit zu erzielen, als Laser, so Epson. "Als Unternehmen haben wir uns zu nachhaltiger Innovation und nachhaltigen Handlungen verpflichtet", sagt dazu Koichi Kubota, Sales- und Marketingchef von Epson, in einem Statement. Laserprinter würden Toner erhitzen und ihn so auf das Papier aufbringen. Bei Epson-Tintenstrahlern sei dafür nur mechanische Energie notwendig.
Laser würden auch deutlich mehr Verbrauchsmaterialien benötigen und hätten mehr Komponenten, die sich abnutzen und gelegentlich ausgetauscht werden müssen. Dazu gehören unter anderem Rollen, Walzen und auch ganze Fixiereinheiten.
Ein grosses Problem für den Einsatz von Tintenstrahl-Druckern im Businessbereich ist ihre Langsamkeit im Vergleich zu Laserprintern. Um dieses Problem anzugehen, hat Epson kürzlich neue Modelle lanciert, die 40 bis 60 Seiten pro Minute drucken können.

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