Ex-EPFL-Präsident wird Partner bei B2venture

8. Oktober 2026 um 11:13
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Martin Vetterli. Foto: Alain Herzog / EPFL

Martin Vetterli soll die Venture-Capital-Gesellschaft vor allem bei Investitionen im Bereich Deep-Tech unterstützen.

Martin Vetterli, ehemaliger Präsident der EPFL in Lausanne, wechselt als Venture Partner zu B2Venture. Die 2000 gegründete Venture-Capital-Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in St. Gallen sowie Standorte in Berlin, München und Luxemburg. Sie unterstützt über Early-Stage-Fonds sowie durch direkte Investments Gründerinnen und Gründer beim Aufbau neuer Technologien.
In seiner Rolle als Partner wird Vetterli laut Mitteilung B2venture mit seiner wissenschaftlichen und technologischen Expertise bei der Bewertung und Begleitung von Deep-Tech-Investments unterstützen. Er zähle zu den einflussreichsten Forschern auf dem Gebiet der digitalen Signalverarbeitung. Vetterli war von 2017 bis 2024 Präsident der EPFL und zuvor Präsident des Schweizerischen Nationalfonds.
Mit seinem Engagement bei B2venture werde Vetterli eine Brücke zwischen Spitzenforschung und Venture Capital schlagen. Als Angel Investor habe er bereits rund zwei Dutzend seiner ehemaligen PhD-Studierenden und Postdocs unterstützt. "Die besten Ideen aus der Forschung entfalten ihre Wirkung oft erst dann, wenn sie auf unternehmerisches Talent und das richtige Kapital treffen. Ich freue mich darauf, B2venture dabei zu unterstützen, vielversprechende Deep-Tech-Teams zu identifizieren und sie auf ihrem Weg zu begleiten", sagt Vetterli in der Mitteilung.
"Martin Vetterli ist einer der herausragendsten Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager Europas. Sein tiefes technisches Verständnis und seine Erfahrung beim Aufbau weltweit führender Forschungseinrichtungen sind für uns und unsere Portfoliounternehmen von grossem Wert", erklärt Florian Schweitzer, Founding Partner von B2venture. Vetterlis Ernennung stärke zudem die Verankerung der Gesellschaft im alpinen Tech-Ökosystem.

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