Genfer Sonarsource sichert sich 375 Millionen Euro Kapital

26. April 2022, 15:19
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Nach der letzten Finanzierungsrunde wird der Schweizer Clean-Code-Anbieter mit 4,25 Milliarden Euro bewertet. Das Geld soll in die Go-to-Market-Aktivitäten fliessen.

Das Genfer Unternehmen Sonarsource hat eine kräftige Finanzspritze erhalten. Die Finanzierung beläuft sich laut einer Mitteilung auf 375 Millionen Euro. Damit erreicht Sonarsource eine Bewertung von 4,25 Milliarden Euro.
Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von den neuen Investoren Advent International und General Catalyst, während sich auch der bestehende Investor Insight Partners engagiert. Ebenfalls beteiligt hat sich der Growth Opportunities Fund von Permira.
Das Geld soll für den weiteren Ausbau des Go-to-Market-Teams eingesetzt werden, heisst es in der Mitteilung. Demnach hat Sonarsource seinen kommerziellen Kundenstamm in den letzten 4 Jahren um mehr als 2000% erweitert und nähert sich nun der Marke von einer Milliarde Umsatz.

Ausbau von Vertrieb und Marketing

Ziel sei es, das Sales-Team noch 2022 zu verdoppeln. Gleichzeitig sollen die Marketingaktivitäten an den bestehenden Standorten in Genf, Deutschland, Frankreich und den USA ausgebaut werden. Zudem ist eine neue Niederlassung in Singapur geplant, um den APAC-Markt zu bedienen.
Zum Angebot von Sonarsource gehören ein kostenloses Open-Source-Grundprodukt sowie kommerzielle Editionen mit Support und Zusatz-Features. Die Open-Source- sowie die kommerziellen Lösungen unterstützen 29 Programmiersprachen. Der Mitteilung zufolge werden die Lösungen von 5 Millionen Entwicklern in 300'000 Unternehmen weltweit genutzt.
Die Produkte würden automatisierte Codetests während des gesamten Entwicklungszyklus bis zum Deployment einer Applikation ermöglichen, so die Mitteilung weiter. Dies führe zu einer besseren Code-Basis und verringere den Aufwand für spätere Nachbesserungen. "Der Quellcode ist die Schlüsselkomponente von Software. Wir von Sonarsource helfen Unternehmen dabei, diesen Quellcode zu einem Vermögenswert und nicht zu einer Belastung zu machen", sagt Olivier Gaudin, CEO und Mitbegründer.

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