Microsoft hat im Rahmen seines
monatlichen Patchdays 149 Sicherheitslücken geschlossen, davon werden drei als kritisch eingestuft. Sie betreffen Windows, Office, Azure, .Net, Visual Studio, SQL und DNS Server, Windows Defender, Bitlocker und Windows Secure Boot.
Laut der '
Zero Day Initiative' würden die meisten der heute veröffentlichten Lücken derzeit angegriffen. Einzige Ausnahme ist dem Bericht zufolge
CVE-2024-29988, die mit einem Score von 8,8 von 10 bewertet ist. Wie das Magazin weiter schreibt, sei dies der grösste Patchday seit mindestens 2017, wenn nicht gar aller Zeiten.
Öffentliche Azure-Server mit heiklen Daten
Gleichzeitig haben Microsoft-Mitarbeitende beim Beheben einer Sicherheitslücke unabsichtlich unternehmensinterne Daten und Passwörter im Internet veröffentlicht, wie '
Techcrunch' schreibt. Sicherheitsforschende des Anbieters Soc Radar haben einen auf Azure gehosteten, öffentlichen Server gefunden, auf dem interne Informationen zu Microsofts Suchmaschine Bing gespeichert waren.
Den Angaben des US-Tech-Magazins zufolge fanden die Forschenden Code, Scripts und Konfigurationsdateien mit Anmeldeinformationen wie Passwörtern, die Microsoft-Mitarbeitende zum Zugriff auf andere interne Datenbanken und Systeme nutzten. Microsoft sei Anfang Februar über den offenen Server informiert worden, rund ein Monat später hätten die Redmonder das Problem behoben. Laut dem Bericht ist nicht bekannt, wie lange der Cloud-Server öffentlich zugänglich war und ob die Daten von jemand anderem als Soc Radar eingesehen worden sind.