Hacker greifen Microsoft-Lücken an

12. September 2024 um 10:09
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Foto: Stasyabis / Unsplash

Auf vier von Microsoft veröffentlichte Schwachstellen sollte ein besonderes Augenmerk gerichtet werden. Auch die US-Cybersecuritybehörde warnt.

Es war ein umfangreiches Paket, welches Microsoft in seinem monatlichen Security-Release in dieser Woche veröffentlichte. Patches für 79 Schwachstellen enthielt das Update. Ein besonderes Augenmerk sollten Administratoren auf vier Lücken richten, die aktiv ausgenutzt werden.
Mit 9.8 CVSS-Punkten am kritischsten bewertet wird die Lücke CVE-2024-43491. Diese betrifft Windows Update und ermöglicht Remote Code Execution. Etwas tiefer bewertet werden CVE-2024-38014 (CVSS 7.8) in Windows Installer, CVE-2024-38226 (CVSS 7.3) in Windows Publisher und CVE-2024-38217 (CVSS 5.4) in Windows Mark of the Web.
Trotz der niedrigen Bewertung wird auch CVE-2024-38217 aktiv ausgenutzt. Laut Security-Experten ist dafür ein Exploit Code auf Github verfügbar. Die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) warnt ebenfalls vor allen vier Schwachstellen. Im Alert schreibt die US-Behörde: "Diese Art von Schwachstellen sind häufige Angriffsvektoren für böswillige Cyber-Akteure und stellen erhebliche Risiken dar." Zivile Behörden der US-Regierung werden aufgefordert, die Lücken bis spätestens Ende Monat umgehend zu beheben.

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