Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 weist der BI- und Data-Warehouse-Spezialist IT-Logix einen Umsatz von 9,5 Millionen Franken aus. Gegenüber dem Vorjahr bedeute dies eine Zunahme um 14%, schreibt der IT-Berater mit Sitz in Bern und Zürich. Den Gewinn nennt Samuel Rentsch, Co-CEO und CCO, auf Nachfrage von inside-it.ch nicht. Er sei aber "sehr ansprechend" und ermögliche Investitionen in Innovationsthemen. Rückblickend hebt Rentsch die Neukundengewinne und die Weiterentwicklung von Skalierungsthemen positiv hervor. 2022 hätte IT-Logix hingegen agressiver rekrutieren sollen. Daraus seien im ersten Quartal 2023 "Staffing-Engpässe" resultiert.
Die Nachfrage im Bereich des Spital- und Gesundheitswesens habe sich besonders erfreulich entwickelt, betont das Unternehmen. "Die Neukundengewinne im Jahr 2022 und auch die aktuell laufenden Verkaufsprozesse stimmen uns sehr optimistisch für die Zukunft", sagt Rentsch. Um wie viel Prozent IT-Logix in diesem Bereich gewachsen ist, will der Co-Geschäftsführer allerdings nicht verraten. Besonders viel dürfte es indes nicht sein. Weil die Ende 2022 und 2023 angestossenen Beschaffungsprozesse einige Zeit beanspruchen würden, "werden sich diese vermutlich erst 2024 merklich in Umsatz niederschlagen", erklärt Rentsch.
4 neue Mitarbeitende sind 2022 hinzugekommen, was laut Rentsch "nicht genüge", es seien aber immerhin "auch Schlüsselpositionen für die taktische Weiterentwicklung darunter gewesen". IT-Logix beschäftigt aktuell 44 Mitarbeitende an den Standorten Bern und Zürich und will weiter wachsen. "Wir rekrutieren nach wie vor aktiv", sagt Rentsch und betont, dass das Onboarding von neuen Mitarbeitenden bei gleichzeitigem Halten der Qualitätsansprüche zu den grössten Herausforderungen 2023 zählt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet IT-Logix ein Umsatzwachstum im tiefen zweistelligen Bereich. Trifft das zu, wird das Unternehmen die 10-Millionen-Grenze 2023 knacken.