KI verhagelt die Klimabilanzen von Microsoft und Google

3. Juli 2024 um 10:25
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Foto: Unsplash+ / Getty

Die steigende Nachfrage nach KI lässt die CO₂-Emissionen bei Big-Tech-Unternehmen massiv steigen.

Die grosse Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz und die damit verbundenen Rechenleistungen lassen die Klimabilanzen von Unternehmen wie Microsoft und Google deutlich schlechter dastehen als in den Jahren zuvor.
Wie Google in seinem eigenen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht mitteilt, stiegen seine CO₂-Emissionen im vergangenen Jahr verglichen mit dem Referenzjahr 2019 um 48%. Demnach betrugen sie 14,3 Millionen Tonnen. Im Jahresvergleich war das ein Plus von 13%.
Der starke Anstieg der Treibhausgasemissionen ist Google zufolge vor allem auf den erhöhten Energieverbrauch seiner Rechenzentren im Zusammenhang mit KI-Anwendungen zurückzuführen – und erfolgte trotz der gestiegenen Nutzung des Unternehmens von Wind- und Solarenergie. Hinzu komme die benötigte zusätzliche technische Infrastruktur, also neue Datenzentren, um die steigende Nachfrage nach KI zu stillen.
Google ist mit diesem Problem nicht allein: Auch Microsoft hatte kürzlich in seinem Umweltbericht mitgeteilt, dass die CO₂-Emissionen im vergangenen Jahr 29% über dem Wert von 2020 lagen. Auch das liege an steigenden Investitionen in die Infrastruktur, die für neue Technologien benötigt werde.
Trotz des Anstiegs halten beide Konzerne an ihren Klimazielen fest und wollen bis zum Ende des Jahrzehnts klimaneutral wirtschaften.

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