Lausanner Cybersecurity-Startup sammelt 4 Millionen Franken

6. Dezember 2022 um 09:03
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Darf sich über einen Geldsegen freuen: Das Team von Saporo.

Saporo wirbt mit der Reduktion der Angriffsfläche für Cyberattacken um bis zu 80%. Investoren zeigen sich vom Ansatz überzeugt.

4 Millionen Franken hat das Cybersecurity-Startup Saporo in einer Seed-Finanzierung gesammelt. Die Mitteilung des Lausanner Unternehmens folgt ein knappes Jahr nach einer ersten Geldsammlung von 2,6 Millionen Franken im Januar. Offenbar überzeugt es die Investoren mit seinem Ansatz für IT-Sicherheit. "Saporo nimmt den Kunden den schwierigsten Teil der Arbeit ab und gibt ihnen die Daten und Empfehlungen, um jetzt zu handeln, indem das Risiko priorisiert wird", wird einer der Investoren in der Mitteilung zitiert.
Gegründet haben Saporo die beiden Brüder Olivier und Guillaume Eyries zusammen mit Éric Blavier, Cybersecurity-Professor in Lyon und CTO / CISO des Startups. Es soll dank künstlicher Intelligenz die Cybersicherheit verbessern, indem es die Angriffsfläche bestimmt, die ein Unternehmen Cyberangreifern bietet. Das System soll dazu automatisch die Beziehungen zwischen Assets, Nutzern und Computern untersuchen und Angriffe testen.
"Wir müssen direkt die Teams, die täglich Änderungen an ihren Systemen vornehmen, in die Lage versetzen, die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf die Sicherheit zu berücksichtigen, und ihnen helfen, Systeme noch in der Entwicklungsphase zu sichern", sagt Olivier Eyries, Mitbegründer und CEO.
Saporo könne die Angriffsfläche um bis zu 80% reduzieren, werben die Gründer des Startups. Das glauben auch Investoren: Die Runde wird vom europäischen Frühphaseninvestor XAnge angeführt unter Beteiligung der bisherigen Beteiligten Session VC und Lightbird Ventures.

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