Mehr Gehalt für Swisscom-Angestellte

13. Februar 2024 um 10:12
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Foto: Swisscom

Die Lohnverhandlungen zwischen Swisscom und den Sozialpartnern sind abgeschlossen. Ab April zahlt der Telco seinen Mitarbeitenden 1,9% mehr.

Ab April steigen die Löhne bei Swisscom um 1,9%. Darauf hat sich der Telco mit seinen Sozialpartnern, der Gewerkschaft Syndicom und dem Personalverband Transfair, geeinigt. Die Erhöhung kommt den rund 10'000 Angestellten des Telekomkonzerns zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstehen. Damit soll der Teuerung Rechnung getragen werden, speziell bei den tieferen Löhnen, teilte das Unternehmen in einer Mitteilung mit.
So würden die meisten Mitarbeiter eine generelle Gehaltserhöhung erhalten, die je nach Lage im Lohnband unterschiedlich hoch ausfalle, hiess es weiter. Ein weiterer Teil der Summe sei für individuelle Lohnerhöhungen vorgesehen. Angestellte mit Salär über dem Lohnband bekommen eine Einmalzahlung. "Die ausgehandelte Lohnerhöhung leistet einen wichtigen Beitrag, damit der Kaufkraftverlust der Mitarbeitenden gemindert wird", erklärte Daniel Hügli, Leiter Sektor ICT der Gewerkschaft Syndicom.
Der Personalverband Transfair hätte gerne mehr herausgeholt: "Auch wenn wir aufgrund des guten Jahresergebnisses von Swisscom ein höheres Resultat angestrebt hatten, scheint uns der Lohnabschluss aufgrund der Marktsituation ein akzeptabler Kompromiss zu sein", erklärte Marika Schaeren, Branchen­leiterin ICT bei Transfair. Immerhin habe man mindestens einen Ausgleich der Teuerung für den Grossteil der Swisscom-Angestellten erreicht.

Geringe Erhöhung für Kaderleute

Bei Kaderleuten ist die Aufstockung geringer. Für die Führungskräfte stünden 1,5% der Lohnsumme für individuelle Gehaltserhöhungen zur Verfügung, erklärte eine Swisscom-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'AWP'. Die Löhne der Kadermitarbeiter würden individuell überprüft und bei Bedarf gezielt angepasst, um sie auf einem marktgerechten Niveau zu halten.
Als Grund für die tiefere Erhöhung nannte die Sprecherin, dass Kaderlöhne im Verhältnis weniger stark von der Teuerung betroffen seien als die tieferen Einkommen. "Mit dem Lohnabschluss werden bei den GAV-Mitarbeitenden die tieferen Löhne – im Durchschnitt – prozentual stärker angehoben als die höheren Löhne. Diesem Prinzip folgend stellen wir beim Kader 1,5% zur Verfügung."
Update 11.20 Uhr: Die letzten zwei Absätze und der Zwischentitel wurden ergänzt.

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